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EXPEDITION

Die TOP 100 schnuppern Hafenluft

Die Freie und Hansestadt Hamburg gilt seit Jahrhunderten als das „Tor zur Welt“. Und sie verfolgt weiterhin ambitionierte Ziele: Hamburg soll führende Innovationsstadt in Europa werden. Die diesjährige TOP 100-Expedition nahm die Bemühungen unter die Lupe.

Die dreitägige Reise von TOP 100-Unternehmerinnen und -Unternehmern begann mit regen Gesprächen beim Netzwerkabend im Restaurant „Fischereihafen“. Am nächsten Morgen dann gleich ein spannender Programmpunkt: Die Gruppe besuchte den aktuellen Top-Innovator HHLA Sky im Hamburger Hafen.

HHLA Sky industrial Multicopter drone
© Thorsten Indra

Das Unternehmen entwickelt und organisiert den weltweiten industriellen Einsatz von Drohnen. Das selbstentwickelte System steuert und überwacht auf Knopfdruck mehr als 100 Drohnen weltweit gleichzeitig – von nur einem einzigen Leitstand aus. Simultan können so mehrere Drohnen beispielsweise Industrieanlagen und Firmengelände automatisiert inspizieren. Selbstverständlich erhielten die TOP 100-Besucher eine eindrucksvolle Live-Präsentation mit einer Drohne.

HHLA Sky-Geschäftsführer Dr. Lothar Müller stellte dabei auch das noch junge Unternehmen selbst und seine Innovationsdynamik vor. Seine Philosophie: „Man wandelt Geld in Wissen und dann das Wissen wieder in Geld. Und wenn der Saldo positiv ist und vor allem auch einen Nutzen stiftet, dann hat man eine echte Innovation erreicht.“ Top-Innovatoren seien außerdem auch immer ein Stück weit „Freiheitskämpfer“, so seine Erfahrung, weil nicht selten Widerstände überwunden werden müssten.

Auch beim nächsten Termin standen Automatisierung und Digitalisierung im Mittelpunkt: bei der ausführlichen Besichtigung des Container-Terminals Altenwerder, äußerst informativ geleitet von einem langjährigen Mitarbeiter des Hafenbetreibers HHLA.

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Hintergrundgespräche in Redaktionen

Die Hamburger Medienunternehmen gehören ebenfalls zu den Innovationsgaranten der Hansestadt. Gleich drei von ihnen – allesamt Medienpartner von TOP 100 – besuchten die Top-Innovatoren: das manager magazin für ein Gespräch mit der stellvertretenden Chefredakteurin Simone Salden; die Redaktion der „ZEIT für Unternehmer“ mit dem verantwortlichen Redakteur Jens Tönnesmann und weiteren Redaktionsmitgliedern; und das Magazin impulse mit Herausgeber Dr. Nikolaus Förster.

Bei einem weiteren Gespräch berichtete SPIEGEL-Blattmacher Oliver Trenkamp über die Arbeit am Newsdesk in Zeiten hektischer Nachrichtenlagen.

Interessant für die Besucher waren die ganz unterschiedlichen Ansätze und Perspektiven der Verlage für den Aufbruch in das digitale Medienzeitalter. Gleichzeitig bestand hohes Interesse auf Seiten der Redaktionen an den Erfahrungen und Einschätzungen der Unternehmerinnen und Unternehmer im gegenwärtigen wirtschaftlichen Umfeld.

Ein Highlight hatte noch impulse zu bieten: eine exklusive Vorab-Besichtigung des neuen Standortes „Machwerk“ , das dem 50-köpfigen impulse-Team eine außergewöhnliche Arbeitsumgebung bietet – und auch externen Interessenten als Workspace zur Verfügung steht.

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Elphi: Wahrzeichen und Innovationssymbol

Den Abschluss dreier unvergesslicher Tage bildete eine Führung durch eine Innovation aus der Kulturszene: die Elbphilharmonie. Während der Planungs- und Bauphase lange kritisiert, gilt sie quasi seit dem Tag der Eröffnung als Wahrzeichen Hamburgs und als Beispiel für die Kombination avantgardistischer Architektur, moderner Materialien und State-of-the-Art-Konzert- und Haustechnik.

Und der Zufall wollte es, dass beim leisen Besuch des Konzertsaals gerade der große Dirigent Kent Nagano mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg probte. Für die TOP 100-Besucher ein unvergleichlicher Moment, in dem sich Innovation in Klang verwandelte.

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