Unternehmens­portrait

Zimmermann PV-Stahlbau GmbH & Co. KG

Erneuerbare Energien

Größenklasse A

1 Teilnahme

Revolutionäres aus Oberschwaben

Die Anlage ist so groß wie 26 Fußballfelder, besteht aus 73.000 Solarmodulen, erbringt eine Leistung von 27,4 Megawatt und versorgt 7.500 Haushalte. Die Technologieexperten der Zimmermann PV-Stahlbau GmbH & Co. KG im oberschwäbischen Eberhardzell haben die Unterbaukonstruktion und die Wellenbrecher für diese europaweit größte schwimmende Solaranlage entwickelt. Sie befindet sich im Baggersee Bomhofsplas im niederländischen Zwolle. Revolutionäre Neuerungen wie diese gedeihen in einem fruchtbaren Innovationsklima.

Von der Planung bis zur letzten Schraube des Montagegestells – bei Zimmermann PV-Stahlbau erhält der Kunde alles aus einer Hand. Der Mittelständler entwickelt, produziert und vertreibt Unterkonstruktionen für Fotovoltaikanlagen. Das patentierte „Zim Float“-System ist in der Lage, hohen Wind-, Wellen- und Schneelasten standzuhalten. Besonders innovativ an diesem „schwimmenden Kraftwerk“ ist auch das Solarbootsystem mit bis zu 18 Modulen pro Boot. Es setzt sich deutlich von anderen Systemen ab. „Wir erzielen einen zuverlässigen Kühleffekt. Und dank der Lichtdurchlässigkeit und des fließenden Wassers unter der Struktur ist ein möglichst geringer Einfluss auf die Umwelt garantiert“, sagt der Geschäftsführer Holger Krug. So kann die Stromerzeugung maximiert und die Verdunstung in Grenzen gehalten werden.

Himbeeren reifen unter Modulen

Zudem hat man eine Unterkonstruktion entwickelt, deren Zweitnutzung für den Anbau von Beeren und Reihenobst gedacht ist, sodass umweltschädigende Folientunnel obsolet werden. Derzeit wird sie in den Niederlanden auf Himbeerplantagen getestet. Bei dieser Agrofotovoltaikanlage handelt es sich um lichtdurchlässige Module, die in einer Doppelfunktion Strom erzeugen und darüber hinaus als Wind- und Sonnenschutz für die Pflanzen dienen.

Freiräume für Innovation

Im Vordergrund steht bei diesem Unternehmen nicht nur die Qualität der Produkte, sondern auch die sehr zügige Realisierung von Innovationsprojekten. Neue Ideen werden früh bewertet und mit möglichen Kunden diskutiert. In den Innovationsprojekten arbeiten die Beschäftigten weitestgehend selbstständig und selbstorganisiert. Da sie auf Strukturen wie Inhouse-Engineering, Werkstatt und Produktion frei zugreifen können, sind schon in der frühen Innovationsphase Prototypen und Kleinserien realisierbar. „Wichtig für uns und unser gutes Innovationsklima sind Freiräume, die wir den Mitarbeitern gewähren, damit sie Neuerungen austüfteln können“, sagt der Geschäftsführer Robert Zimmermann. Deshalb setzt die Chefetage auf schlanke Strukturen, flache Hierarchien und agile Prozesse.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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