Unternehmens­portrait

Zender Germany GmbH

Gesundheitswesen

Autozulieferer/Fahrzeugbau

Größenklasse B

2 Teilnahmen

Alles unter einem Dach

Die Coronapandemie hat für die Zender Germany GmbH, eigentlich ein Hersteller von Zulieferteilen für den Automobilmarkt, alles verändert: In kürzester Zeit hat das Top-Management das Unternehmen von Automotive auf Maskenproduktion umgestellt. Der vorhandene Maschinenpark wurde für hochsensible Medizinprodukte umgerüstet. Zudem haben die Verantwortlichen in zusätzliche Technologien investiert und die Strukturen im Management den veränderten Anforderungen angepasst.

„In nur sechs Wochen haben wir unseren Automotivebereich komplett umstrukturiert“, berichtet der Geschäftsführer Marco Dei Vecchi. Der Mehrheitseigner der Firma schaffte Anlagen an, richtete Labore ein, organisierte medizinische Zertifizierungen und rettete damit das Unternehmen. Maschinen, die aufgrund der weltweiten Coronakrise keine Innenraumverkleidungen mehr produzieren konnten, waren so nicht zum Stillstand verdammt. Und wo das Know-how für diese Art Produktion vorhanden ist, können Mitarbeiter es auch zum Cutten, Nähen und Ultraschallschweißen von Atemschutzmasken einsetzen.

Unabhängig und breit gefächert

Die Schwierigkeiten der vergangenen zwei Jahre im Hinblick auf die Rohstoffbeschaffung haben auch die Strategie für die zukünftige Produktion erheblich beeinflusst. Dei Vecchi und seine Kollegen legen nun großen Wert auf Unabhängigkeit. Mit der eigenen Herstellung von Vliesstoffen für die Masken haben sie schon einen Anfang gemacht. Die Integration so unterschiedlicher Technologiebereiche wie Automotive und Medizin ist ein weiterer strategischer Feldzug.„Alles unter einem Dach – das bringt uns Flexibilität und macht zudem den Transfer von Technologien und Erfahrungen möglich. Denn wer Polsterung für Autos macht, der kann das auch für Rollstühle“, sagt der Geschäftsführer. Unterstützung für ihre Innovationen suchen und bekommen sie von der Forschung.

Neue Strukturen und Anreize von außen

Vor Beginn der Pandemie herrschte bei Zender Germany ein recht großes hierarchisches Gefälle. Die Umstrukturierung hat auch das geändert: Heute ist das gesamte Top-Management in den Innovationsprozess eingebunden. Wo früher ein Einzelner das Sagen hatte, entscheiden nunmehr Verantwortungsteams in verschiedenen Fachbereichen, die in ständigem Austausch sind. Wo früher Anfragen lediglich eine Kostenbewertung verlangten, erfordern sie jetzt echte Innovationen. So wünschen sich Kunden zum Beispiel Produkte für Kinder mit Behinderungen, die es aber so noch nicht gibt. Das ist ein großer Anreiz für alle in der Entwicklung.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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