Unternehmens­portrait

ZECK GmbH

Anlagen-/Maschinenbau

Transport/Verkehr/Logistik

Größenklasse B

1 Teilnahme

Ein Faible für Innovationen

In dieser Familie ist Tatkraft kein Fremdwort. 1918, als der Erste Weltkrieg zu Ende ging, gründete Michael Zeck einen Betrieb für den Bau landwirtschaftlicher Sondermaschinen. 1966 entwickelt sein Sohn Fritz eine neuartige Seilbremse. Sie ermöglichte es, Stromleitungen ohne Reibungsschäden zu verlegen. Seit 1992 leitet Michael Zeck junior die ZECK GmbH. Wie sein Vater und sein Großvater hat auch der studierte Maschinenbauer ein Faible für Innovationen und erschließt nicht zuletzt deshalb neue, internationale Märkte für das Familienunternehmen.

Der Landmaschinenhandel ist lange passé, stattdessen expandiert man in zwei anderen Geschäftsfeldern: Sondermaschinenbau für das Verlegen oberirdischer Stromleitungen und für die Elektrifizierung von Bahntrassen. Dank seiner Expertise wurde das Unternehmen zudem ein gefragter Zulieferer zweier Firmen, die sich auf den Bau von Seilbahnen spezialisiert haben. Die ZECK GmbH agiert in einem Nischenmarkt, in dem es eine überschaubare Zahl von Anbietern gibt. Dank ihrer Innovationskraft ist sie seit Jahren technologisch führend und auch international immer stärker gefragt.

Eher Techniker als Betriebswirt

Die Firma beschäftigt in Deutschland circa 165 Mitarbeiter. Rund 20 davon arbeiten in der Entwicklungsabteilung, die in engem Kontakt zur Geschäftsführung steht. „Ich bin sehr technikaffin und daher jede Woche bei den technischen Meetings mit dabei. Eigentlich bin ich weniger der Betriebswirt als vielmehr der Techniker“, gesteht Michael Zeck junior. Auch Ideen, die von außerhalb an ihn herangetragen werden, prüft der Geschäftsführer genau und fördert ihre Realisierung, wenn ihn das Konzept überzeugt. So kam es beispielsweise zur Entwicklung des „ZECK Alu Separators“ (ZAS), der den Abbau von Stromleitungen regelrecht revolutionierte und für den ein Patent beantragt wurde.

Sortenrein getrennt

Wenn Stromübertragungsleitungen erneuert werden, müssen die alten Seile abgebaut werden. Etwa 3.000 bis 4.000 Tonnen Altseile fallen so jährlich in Deutschland an. Bislang wurden sie häufig an den Schrotthandel abgegeben, der sie meist im Ausland entsorgte. Mit dem ZAS ist es nun möglich, den Aluminiummantel und den Stahl, aus dem die Seile bestehen, bereits während der Demontage zu trennen. Dadurch fallen nur noch sortenreine Abfälle an. Dies hilft Energieversorgern, ökologischer zu werden und ihren CO2 -Fußabdruck zu verbessern. Solche neuen Produktentwicklungen zeigen: Michael Zeck junior ist zwar mehr Techniker als Betriebswirt – die von ihm geförderten Innovationen zahlen sich für die ZECK GmbH jedoch auch wirtschaftlich aus.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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