Unternehmens­portrait

ZEAG Energie AG

Energie

Elektromobilität Kommunal

Größenklasse C

1 Teilnahme

Neue Horizonte

Regionale Energieversorgung, das Hauptgeschäft der ZEAG Energie AG, gilt gemeinhin als ein eher langweiliges Geschäftsfeld und keineswegs als Raketenwissenschaft. Doch eine Energieversorgungsfirma kann sich durchaus neu erfinden, kann neue Märkte erschließen und ein intelligentes Technologiemanagement betreiben. Dann können sogar innovative Quartiersentwicklungskonzepte und Wasserstoffprojekte entstehen, die gemeinsam mit Technologiepartnern realisiert werden. Zuweilen sogar mit echten Raketenforschern.

In Lampoldshausen bei Heilbronn befindet sich ein in Europa einmaliger Raketenprüfstand. Hier werdenRaketenoberstufen der Ariane 6 getestet, und man experimentiert mit chemischen und flüssigen Raumfahrtantrieben. Diese Einrichtung, betrieben vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, benötigt große Mengen an Wasserstoff. Nach intensiven Gesprächen mit der ZEAG Energie AG startete man ein innovatives Gemeinschaftsprojekt: eine Wasserstofferzeugungsanlage, die direkt an einen Windpark gekoppelt ist. Dort wird mittels Elektrolyse grüner Wasserstoff erzeugt, der für Raketentriebwerke genutzt wird. Er kann aber auch für den CO2-freien Nahverkehr eingesetzt werden. Diese Kooperation trägt den Namen H2ORIZON. Sie ist ein Leuchtturmprojekt für Baden-Württemberg, erregt aber auch europa- und sogar weltweit Aufsehen.

Mit Technologiemarketing zur Innovation

Das Zusammenführen von innovativen Einzelprodukten zu neuen Lösungsangeboten ist eine Spezialität dieses Unternehmens, das nicht auf Grundlagenforschung setzt, sondern auf Technologiemarketing. So entstehen bemerkenswerte Geschäftsfeldinnovationen. Ein Beispiel dafür ist das Segment Quartiersentwicklungen. Hier startete die ZEAG mit dem „Neckarbogen“ in Heilbronn ein prämiertes Referenzprojekt. Inzwischen ist das Unternehmen auch andernorts ein gefragter Partner.

Klimafreundliche Quartiersentwicklung

Wenn die Gestaltung derartiger Quartierlösungen in einer Hand liegt – wenn also Nahwärme, erneuerbare Energien, Speicherlösungen, Elektromobilität, Ladeinfrastruktur, WLAN und Glasfaser einheitlich geplant werden –, können ganze Stadtviertel von vornherein zukunftsorientiert und klimafreundlich oder sogar klimaneutral gebaut werden. Dabei setzt das Unternehmen auch intelligente Straßenbeleuchtung ein: Lichtstelen, die mit Glasfaseranschluss und eigener IP-Adresse versehen sind. Dadurch können sie als WLAN-Anschluss, zur Feinstaubmessung oder als Parkleitsystem genutzt werden. Das ist keine Raketenwissenschaft, aber höchst innovativ!

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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