Unternehmens­portrait

Wurstspezialitäten Esser e. K.

Nahrungsmittelindustrie/-handel

Größenklasse C

1 Teilnahme

Vorreiter in Sachen Tierwohl

Wer Elon Musk und Max Esser vergleicht, findet Unterschiede, aber auch verblüffende Gemeinsamkeiten. Beiden Unternehmern geht es nicht nur ums Geld, vielmehr folgen sie einer Vision. Und beide setzen auf die gleiche Strategie: Zuerst bringt man ein teures Premiumprodukt auf den Markt – und wenn man sieht, dass Qualität und Nachhaltigkeit ankommen, dann erst skaliert man größer. Genau diese Strategie ist bei Wurstspezialitäten Esser e. K. die Grundlage des Innovationserfolgs.

Was ist für eine Metzgerei mit mehreren Filialen ein echter Innovationserfolg? Zunächst beste Qualität: gereiftes Schweinefleisch von artgerecht gehaltenen Duroc-Schweinen, das keine Antibiotika enthält und schmeckt. Genau das liefert Wurstspezialitäten Esser – und um diese hohe Qualität dauerhaft zu gewährleisten, hat die Firma ein umfassendes Netz aus zuverlässigen Partnern aufgebaut. „Wir wollen eine hochwertige Alternative zu billigem Discounterfleisch bieten und es wieder möglich machen, mit gutem Gewissen Fleisch zu essen. Deshalb haben wir unsere gesamte Metzgerei auf die Verarbeitung von Strohschweinen aus der Region umgestellt“, erläutert der Geschäftsführer.

Erst probieren, dann skalieren

Tiere artgerecht halten, Schweine im Stroh wühlen lassen und sie nicht präventiv mit Antibiotika behandeln – das allein ist für Max Esser noch keine Innovation. „Das eigentlich Innovative liegt darin, wie wir das ganze Thema Tierwohl weiterdenken“, betont er. So kooperiert sein Unternehmen mit einem Forschungshof, in dem verschiedene artgerechte Strohhaltungsysteme eingebaut und auf ihren positiven Einfluss auf das Tier hin geprüft wurden. Dann startete er mit der Vermarktung der hochwertigen Duroc-Schweine erst nur in kleinem Maßstab und skalierte im Anschluss hoch. „Wir haben mit zehn Schweinen pro Monat angefangen und erste Fütterungsversuche durchgeführt. Inzwischen verarbeiten wir jede Woche mehrere Hundert Strohschweine“, erläutert Esser.

Als Vorreiter in die Zukunft

Für die Zukunft hat Max Esser noch eine Reihe weiterer Visionen und Ideen: Ein artgerecht gehaltenes Schwein kann, wenn es wie früher mit Nebenerzeugnissen der menschlichen Ernährung wie Leinsamenschrot oder mit Zwischenfrüchten wie rheinische Ackerbohnen ernährt wird, zum komplett CO2 -neutralen Schwein werden. Und so wie Tesla mit seinem „Model 3“ inzwischen den Massenmarkt ansteuert, will Wurstspezialitäten Esser ebenfalls Großes erreichen – unter anderem sollen bedeutende Filialisten verstehen, dass die Berücksichtigung des Tierwohls absolut funktioniert. Denn der Geschäftsführer will mit seinem Engagement für das Tierwohl eine echte Bewegung auslösen. Er will der Vorreiter sein, dem die anderen folgen.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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