Unternehmens­portrait

Würth Industrie Service GmbH & Co. KG

Handel

Größenklasse C

1 Teilnahme

Neuerungen am laufenden Band

Kleine Teile, große Wirkung: Wenn in der Industrie die Versorgung mit Schrauben, Muttern und Scheiben für die Montage oder mit Betriebs- und Hilfsstoffen stockt, gerät die Produktion aus dem Tritt. Rund 20.000 Betriebe beziehen diese sogenannten C-Teile sowie individuelle Konzepte und Lösungen zur Warenbeschaffung von der Würth Industrie Service GmbH & Co. KG. Dass das Unternehmen seine Organisation und seine Prozesse intern und extern konsequent auf Automatisierung und Digitalisierung ausrichtet, macht sich bezahlt.

Diese Tochterfirma des Würth-Konzerns betreibt im tauberfränkischen Bad Mergentheim auf 65.000 Quadratmetern eines der modernsten Logistikzentren Europas. Ihr Sortiment umfasst mehr als eine Million Artikel, pro Monat erhalten deutsche und internationale Abnehmer 500.000 weitgehend von Robotern konfektionierte Lieferungen. Parallel zum C-Teile-Handel positioniert sich die Würth Industrie Service als Anbieterin innovativer Beschaffungs- und Dienstleistungskonzepte. Zu ihrem Portfolio gehören selbst entwickelte Scanner-unterstützte Regalsysteme, elektronische Bestellsysteme sowie eine Just-in-time-Versorgung mittels Kanban-Behältern. Rund 70 % der Aufträge gehen bereits automatisiert ein. Tendenz: steigend. „Wir bieten unseren Kunden die Sicherheit, benötigtes Material rechtzeitig in der richtigen Qualität zu erhalten“, erklärt Stefan Reuss, Mitglied der Geschäftsleitung. „An diesem Geschäftsmodell ändert sich nichts – wohl aber an den Technologien, mit denen Bestellungen angestoßen und abgewickelt werden. Im Zuge dessen haben wir uns vom Produktlieferanten zum gefragten Systemdienstleister entwickelt.“

Prozesse beschleunigt

Reuss leitet den 2018 eingerichteten Geschäftsbereich für IT-gestützte innovative Systeme. Er und sein Team analysieren Trends, treiben Ideen mit viel Potenzial voran und knüpfen ein Netzwerk mit der Forschung und der Wissenschaft. Intern sind agile und digitale Arbeitsmethoden verankert. Derzeit läuft ein Projekt zur Robotic-Process-Automation, wobei sogenannte Software-Roboter zeitintensive oder fehleranfällige manuelle Tätigkeiten lernen und automatisiert ausführen. „Unter anderem auf diese Weise wollen wir unseren Mitarbeitenden ihre Tätigkeiten durch effiziente Abläufe erleichtern.“

Neue Software marktreif

Hervorgegangen ist aus diesen Bestrebungen zuletzt beispielsweise eine fortschrittliche Softwarelösung, mit der Industriebetriebe auch Würth-fremde Teile beziehen und beliebige ergänzende Lieferanten in ihr ganzheitliches Beschaffungssystem integrieren können. „Etliche Pilotkunden testen diese Software derzeit. Anfang des nächsten Jahres wird sie serienreif sein“, berichtet Stefan Reuss erfreut.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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