Unternehmens­portrait

WIEGEL Gebäudetechnik GmbH

Baugewerbe/Handwerk

Kälte/Klima/Sanitär/Heizung Mess-/Prüftechnik

Größenklasse C

1 Teilnahme

Von Tüftlern und Denkern

Deutschland gilt gemeinhin als das Land der Dichter und Denker. Im Wirtschaftsleben reichen schöne Worte jedoch nicht aus. Wenn sich dort allerdings findige Tüftler und strategische Denker zusammenfinden, dann winkt der Erfolg. Bei der WIEGEL Gebäudetechnik GmbH ist genau das passiert: Ein neuer Geschäftsführer und ein versierter Erfinder haben dem Unternehmen eine fokussierte und innovative Ausrichtung verliehen – und sie machten es so zu einem wichtigen Partner der deutschen Automobilindustrie.

Es war 2005, als Gerd Dietmar Kohlrusch das traditionelle Kulmbacher Familienunternehmen übernahm und neu strukturierte. Der Handwerksbetrieb machte zu der Zeit 17 Mio. € Jahresumsatz. Ein Qualitätsmanagement nach Industriestandard und eine moderne ERP-Software machten ihn bald deutlich profitabler. Gleichzeitig griff Kohlrusch eine Idee von Werner Klippel auf, dem langjährigen technischen Leiter. Der war ein begeisterter Tüftler und hatte schon den Prototypen eines Prüfstands für die Kfz-Industrie gebaut. Gemeinsam erkannte man das Marktpotenzial – und heute ist das Unternehmen ein gefragter Lieferant der deutschen Automobilindustrie, die von Stuttgart bis Wolfsburg auf Prüfstandtechnologie aus dem Hause WIEGEL setzt.

Erfolg in der Nische

Die Neuausrichtung hat sich also gelohnt – heute hat das Unternehmen einen Jahresumsatz von 55 Mio. € und ist weiter auf Wachstumskurs. Sein Erfolgsrezept: hohe technologische Kompetenz und ein klares Profil. So konzentriert sich das Profitcenter „technische Gebäudeausstattung“ auf die technologische Ausrüstung des Forschungs- und Entwicklungsbereichs der Automobilhersteller und der OEMs. Und im Segment „Prüfstandtechnik“ fokussiert man sich ebenfalls auf eine Nische, nämlich auf Simulationskammern, Motorenprüfstände und Windkanäle sowie auf Prüfstände für die E-Mobilität.

Prozessoptimierung und digitale Innovation

Um künftig weiter dynamisch wachsen zu können, haben die Verantwortlichen fünf Handlungsfelder identifiziert: Arbeitgeberattraktivität, Schulung und Weiterbildung, Prozessoptimierung, Kommunikation sowie digitale Innovationen, etwa durch den Einsatz von VR-Brillen. Hier hat man sich ehrgeizige Ziele gesetzt. Parallel dazu arbeitet man daran, sich den veränderten Marktbedingungen anzupassen: Kunden ordern Bauprojekte wie Bürogebäude, Produktionshallen oder Rechenzentren zunehmend als schlüsselfertige Objekte, die dann Generalunternehmen erstellen. Daher wird WIEGEL in Zukunft auch als technischer Generalunternehmer alle Gewerke der Gebäudetechnik anbieten und schlüsselfertige Systeme für die technische Gebäudeausrüstung liefern.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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