Unternehmens­portrait

Wetzlich Optik-Präzision GmbH

Optik/Akustik

Größenklasse B

2 Teilnahmen

Neustart mit Weitblick

Wie bringt man ein Unternehmen, das Innovationen verschlafen und die Produktion zum Großteil ausgelagert hat, auf Kurs Richtung Zukunft? Vor dieser Frage standen Florian Gisch und Thorsten Wagemann, als sie vor gut fünf Jahren die Wetzlich Optik-Präzision GmbH übernahmen, einen mittelständischen Hersteller von Brillengläsern. Ihr Weg: Sie investierten in den Aufbau einer hochmodernen Inhouseproduktion und entwickelten gemeinsam mit den Maschinenherstellern neue Produkte und Produktionsverfahren.

Um Ideen zu generieren, schadet es manchmal nicht, über den eigenen Tellerrand zu schauen. Wenn man das gemeinsam mit Branchenexperten und Lieferanten macht, kann das zu verblüffenden Ergebnissen führen – etwa dazu, Brillengläser wie moderne Sonnenschutzcremes nicht nur mit UV-, sondern auch mit Infrarotschutz zu versehen. Thorsten Wagemann und Florian Gisch beweisen Weitblick und gehen Innovationen langfristig und in enger Zusammenarbeit mit Beschichtungstechnikern, Maschinenherstellern und Softwareexperten an.

Freeform und Infrarotschutz

Schon jetzt ist Wetzlich technologischer Vorreiter bei der Herstellung von Gleitsichtgläsern nach dem Freeform-Verfahren: Dank moderner Sechsachsfräsen und verkleinerter Polierköpfe ist der Brillenglashersteller in der Lage, bei der Produktion eines Einzelglases bis zu 300.000 Punkte anzufahren. Dabei entsteht die Gleitsichtoberfläche präzise ausschließlich in dem Glasbereich, der später tatsächlich auch in die Brille eingebaut wird. Dadurch steigt die Glasqualität und das Gleitsichtglas wird deutlich dünner. Auch bei Sonnenbrillen mit integriertem Infrarotschutz ist das Unternehmen aus Viersen technischer Vorreiter. Ein solcher Infrarotfilter beugt dem Entstehen von grauem Star ebenso vor wie einer möglichen Makuladegeneration – und bietet gerade in einer immer älter werdenden Gesellschaft einen echten Mehrwert.

Jedes Nein ist Chefsache

Innovationen entwickeln die beiden Geschäftsführer in engem Austausch mit den Herstellern der Produktionsmaschinen, die ihre Prototypen regelmäßig bei Wetzlich erproben. Doch auch von den Kunden kommen wertvolle Anregungen. Wagemann und Gisch setzen in ihrem Betrieb auf das Prinzip der Nein-Eskalation: Bevor eine Anfrage oder ein Auftrag endgültig abgelehnt wird, ist die Angelegenheit grundsätzlich Chefsache. Das Resultat ist dann oftmals kein Nein, sondern eine neue Lösung. Eine Vorgehensweise, die mit dazu beigetragen hat, dass sich das Unternehmen vom Billiganbieter zum Innovationsführer gewandelt hat.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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