Unternehmens­portrait

WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG

Elektronik/Elektrotechnik

Automatisierungs-/Verfahrenstechnik

Größenklasse C

5 Teilnahmen

Innovation mit System

Wenn die WERMA Signaltechnik GmbH + Co. KG an Neuerungen arbeitet, erfolgt das stets nach einem klaren System. Denn der Spezialist für optische und akustische Signalgeräte und die damit verbundenen intelligenten Softwarelösungen überlässt Innovationen nicht dem Zufall, vielmehr setzt er auf einen klar strukturierten Prozess, das „WERMA Development System“. Dieser Prozess besteht aus drei Stufen, die jeweils verbindlich definiert sind: die Konzept-Vorphase, die Projektphase und die Realisierungsphase.

Die Vorphase startet mit einem Ideensteckbrief. Der enthält die Zielgruppe, ein Kundenproblem, das angegangen wird, und einen Ansatz, mit dem es gelöst werden soll. Um die Kreativität der Mitarbeiter zu fördern, setzt man auf die Design-Thinking-Methode, zudem arbeiten die Kreativteams grundsätzlich interdisziplinär. Das Ziel ist es, so schnell wie möglich einen ersten Prototypen zu bauen, der vor Ort beim Kunden getestet werden kann. Pro Jahr führen die Experten für Signaltechnik etwa zehn bis fünfzehn neue Ideen auf diese Weise weiter und prüfen sie kritisch. Die aussichtsreichsten werden ausgewählt und in Form eines Entwicklungsprojekts verwirklicht.

Auf dem Weg zum agilen Unternehmen

Ein wesentlicher Innovationstreiber ist die hauseigene Softwareentwicklung. Sie wurde in den letzten Jahren stark ausgebaut, arbeitet bei der Suche nach neuen Lösungen mit dem Scrum-Verfahren und wendet agile Methoden an. Mittlerweile gibt es im Unternehmen einen eigenen Scrum-Master, der diesen Prozess steuert. Die Erfahrungen damit sind hervorragend, sodass man nun das Unternehmen komplett agil ausrichtet. „Uns ist es schon seit Langem wichtig, so früh wie möglich Gespräche mit den Kunden zu führen und anschließend flexibel darauf zu reagieren – genau dafür bieten agile Methoden einen perfekten Rahmen“, erläutert der Geschäftsführer Matthias Marquardt.

Vernetzte und intelligente Systemlösungen

Die Signalsäule der Zukunft, darin sind sich die Entwickler einig, wird weit mehr als eine Warnanlage sein. Sie wird eine vernetzte, intelligente Systemlösung sein, die wertvolle Erkenntnisse darüber liefert, wie Maschinenlaufzeiten verbessert und die Produktion optimiert werden kann. Dies macht intelligente Signaltechnik zu einem Kernelement der Industrie 4.0. Und es macht das Werk von WERMA in Rietheim-Weilheim zu einem echten Vorzeigeunternehmen. Denn seine innovative Signaltechnik nutzt der Hersteller natürlich auch zur Optimierung der eigenen Produktion.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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