Unternehmens­portrait

WDT – Werner Dosiertechnik GmbH & Co. KG

Anlagen-/Maschinenbau

Schwimmbadtechnik Wassertechnik

Größenklasse B

2 Teilnahmen

Krise als Chance genutzt

Pandemie als Innovationskatalysator: Die WDT Werner Dosiertechnik GmbH & Co. KG hat die Coronakrise erfolgreich dazu genutzt, ein zusätzliches Marktsegment zu erschließen und so eines ihrer Geschäftsfelder nennenswert zu erweitern. Die Mess-, Regel- und Dosiersysteme des 1986 gegründeten Mittelständlers sind größtenteils für den öffentlichen Schwimmbad- und Wellnessmarkt konzipiert, der durch die ersten Lockdowns schwer getroffen wurde. Somit war schnell klar, dass das Portfolio für den boomenden Privatmarkt zeitnah erweitert werden soll.

Nur ein Workshop-Tag im Garten reichte aus: Im Mai 2020, also zu Beginn der Pandemie, wurden vom Führungsteam bei WDT die Weichen gestellt, die nötigen Produktentwicklungen und Modifikationen beschlossen und die Projekte gestartet. Die richtige Idee zur richtigen Zeit also, die auch zeigt, wie innovationsorientiert das Top-Management agiert. So nutzen die Geschäftsführer einen Großteil ihrer Arbeitszeit für die Zukunftsaufgabe Innovation. Sie arbeiten dabei mit den Mitarbeitenden an der stetigen Optimierung der Produkte und feilen an den internen Prozessen.

Innovation als permanenter Prozess

55 Beschäftigte treiben diesen Hidden Champion an, der 2021 „35 Jahre WDT“ feierte und 75 % des Umsatzes im Export erwirtschaftet. So beliefert der international anerkannte Spezialist insgesamt mehr als 55 Länder. Workshops wie der effektive Innovationstag im Mai 2020 sind ein häufig und erfolgreich eingesetztes Instrument der Führungsriege. Sie finden teilweise unter externer Leitung statt und sind auf unterschiedlichste Themen ausgerichtet – ob nun auf das selbstlernende Unternehmen, auf Persönlichkeitsentwicklung oder auf Fachthemen und Prozesse. Zudem setzen die Geschäftsführer zur Generierung neuer Ideen auf ein systematisches Vorschlagswesen. Denn Innovation ist bei WDT ein permanenter Prozess, bei dem Produkte und interne Abläufe kontinuierlich hinterfragt und optimiert werden. Eine Kultur der Offenheit und agile Methoden tragen entscheidend dazu bei.

Innovation als Teil der Unternehmenskultur

Für die aktuellen Herausforderungen ist das Unternehmen bestens gerüstet: Die unterbrochenen Lieferketten sieht man bei WDT zwar gesamtwirtschaftlich als das größte Problem; hier zahle es sich aber aus, dass man die Beziehungen zu Lieferanten als Partnerschaften gestalte. Auch vom Fachkräftemangel ist der Mittelständler derzeit noch nicht betroffen, denn er hat über viele Jahre einen Bewerberpool aufgebaut, sodass Stellen gar nicht erst ausgeschrieben werden müssen. Mit dieser Weitsicht hat die Firmenspitze auch das Thema Innovation fest im Blick. So konnte sie die Coronakrise als Chance nutzen – mit einer breiteren Aufstellung und einem zusätzlichen Standbein.

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Anna Riedl-Strasser

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