Unternehmens­portrait

Waldaschaff Automotive

Autozulieferer/Fahrzeugbau

Metallherstellung/-verarbeitung

Größenklasse C

1 Teilnahme

Zukunftsmarkt Elektromobilität

Stellen Sie sich vor, Sie fahren mit 180 km/h auf der Autobahn und rüsten in voller Fahrt ihr Fahrzeug um: Sie bauen den Verbrennungsmotor aus und einen Elektromotor ein und fahren trotzdem mit hoher Geschwindigkeit weiter. Unmöglich? Bei einem Einzelfahrzeug sicher. Waldaschaff Automotive jedoch ist eine solch radikale Transformation gelungen: Der Automobilzulieferer mit Sitz im Spessart hat seine Produktion bei voller Fahrt umgebaut und erweitert. Ein Innovationserfolg, der beeindruckt.

Diese Zahlen lassen aufhorchen: Die Waldaschaff- Automotive-Gruppe hat ihre Beschäftigtenzahl in den letzten Jahren mehr als verdreifacht, zwei neue Standorte eröffnet und acht komplett neue Produktanläufe bewältigt. Seit 2020 macht Waldaschaff rund 80 % der Umsätze mit neuen oder deutlich verbesserten Produkten – und das soll auch in den kommenden Jahren so bleiben. Zu den Highlights bei den Produktinnovationen gehören Hochsicherheitsbatteriekästen für Elektrofahrzeuge, darunter der Batteriekasten für den Porsche „Taycan“, eines der Vorzeigemodelle der deutschen Automobilindustrie.

Intelligente Produktionsprozesse

Für ein solches High-End-Automobil ein Bauteil zu entwickeln ist bereits eine Herausforderung. Noch anspruchsvoller ist es jedoch, diesen Batteriekasten auf einer hoch automatisierten, gut 100 Meter langen Fertigungsstraße mittels modernster Roboter digital gesteuert herzustellen. Der Batteriekasten muss hermetisch dicht und unfallsicher sein und über genau definierte Korrosions- und Biegeeigenschaften verfügen. Dafür sind aufwendige Fertigungstechnologien nötig, unterschiedliche Schweiß- und Klebetechniken sowie innovative Oberflächenbeschichtungen. Solche intelligenten industriellen Produktionsprozesse zu schaffen ist die Kernkompetenz von Waldaschaff Automotive.

Konsequentes Veränderungsmanagement

Sich als Unternehmen völlig neu aufzustellen – ein solcher Innovationserfolg ist nur möglich, wenn sich auch die Firmenkultur verändert: Eine ausgeprägte Feedbackkultur, eine hervorragende Ausbildung und die Einführung neuer Berufsbilder halfen den Mitarbeitern, mit der Umstellung in der Produktion Schritt zu halten. „Wir haben unseren Transformationsprozess durch ein konsequentes Veränderungsmanagement begleitet, das die Mitarbeiter mitnimmt. Auch das ist innovativ“, erläutert der Geschäftsführer Horst Bardehle. Er ist überzeugt davon, dass sein Unternehmen auch in den nächsten Jahren auf Innovations- und Wachstumskurs bleibt.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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