Unternehmens­portrait

VOSSLOH AG

2023

Engineering

Transport/Verkehr/Logistik

Größenklasse C

1 Auszeichnung

v. l. n. r.: Dr. Michael Wunram (Corporate Head of Innovation)

Auf der smarten Schiene

Schienen sind heute mehr als Stahl und Beton. Stichwort: Klimaschutz. Deshalb will die VOSSLOH AG mittels Sensorik, intelligenter Datenverarbeitung und innovativer Servicekonzepte Bahnnetze in Zukunft stärker verfügbar machen. Denn Megatrends wie „grüne Mobilität“ erfordern digitale Innovationen, die der Mittelständler mit einem eigenen Team vorantreibt. Dabei setzt er auf einen starken Kundenbezug und realistische Erfolgsaussichten. Intelligente Prozesse und eine klare Methodik machen es möglich.

„Enabling green mobility“ lautet das Motto dieses Mittelständlers, denn schließlich werden Schienen immer wichtiger. „Wenn der Straßenverkehr abnehmen soll, wird sich die Auslastung der Schienen automatisch verstärken. Dafür brauchen wir dringend verfügbare Bahnnetze“, sagt Dr. Michael Wunram, Head of Innovation. Einer der wesentlichen Ansätze für diesen Wandel lautet: „prädiktive Instandhaltung“. Dies erklärt Wunram so: „Dank intelligenter Sensorik und verlässlicher Daten wissen unsere Kunden dadurch besser, wann die Schienen eine Wartung oder eine Reparatur benötigen. Das erhöht die Effizienz und verringert die Kosten.“

Die Weichen richtig gestellt

Für solche digitalen Zukunftstechnologien stellte man mit einem eigenen Team die Weichen: „Wir wollen die Chancen der Digitalisierung für das traditionelle Bahngeschäft konsequent nutzen. Die beiden Abteilungen Innovation und Digitalisierung arbeiten dafür Hand in Hand“, erklärt Wunram. Auch die vier Geschäftsbereiche Schwellentechnik, Schienenbefestigung, Weichensysteme und Service verzahnt das Unternehmen geschickt: „Mit der Stabsstelle Innovation haben wir unsere Innovationskraft übergreifend gebündelt. Das ist entscheidend, um Querverbindungen ziehen und frühzeitig Synergien abschöpfen zu können“, erläutert Wunram. Gerade die Digitalisierung erfordert diesen ganzheitlichen Blick: „Die Zukunft liegt im Gesamtsystem Schiene.“

Sicher zum Ziel

Um diese Zukunft zu gestalten, pflegt man einen sehr intensiven Kundenkontakt: „Wir entwerfen Innovationen nicht am Schreibtisch, sondern auf der Schiene, im Dialog mit den Kunden“, erklärt der Innovationsleiter. Damit am Ende aus einer Idee auch tatsächlich ein Markterfolg wird, setzen die Verantwortlichen konsequent auf die Methode „Business Model Canvas“: Entspricht die Innovation einem echten Kundenbedürfnis? Ist sie machbar und finanzierbar? Passt sie zur Unternehmensstrategie? Und macht sie uns zukunftsfähig? Werden diese Fragen bejaht, ist der Weg für die Neuerung frei — und sie hat dann auch glänzende Chancen auf den Markterfolg.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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