Auf den Spuren britischer Automobil-Ikonen
Von der Hightech-Präzision bei McLaren über automobile Raritäten bei Girardo & Co. und traditionelle Maßschneiderkunst bei Henry Poole bis zur Handwerkskunst von Morgan: Die TOP 100-Expedition „Cool Britannia“ führte die Top-Innovatoren zu vier Ikonen britischer Präzisionsarbeit.
Henry Poole & Co., Savile Row: In der berühmten Londoner Schneidermeile gab das traditionsreiche Maßschneider-Haus Einblick in die Kunst des britischen Bespoke-Handwerks – Präzision und Handarbeit, wie sie sich auch bei den automobilen Stationen der Reise zeigte, nur mit Nadel und Faden statt Schraubenschlüssel.
McLaren, Woking: Zwischen historischen Siegerfahrzeugen – darunter Ayrton Sennas letztes Rennauto von 1993 – gab die McLaren Group Einblick in ihre gläserne Formel-1-Werkstatt. Alle 12,5 Minuten entsteht dort eine Verbesserung am aktuellen Rennwagen; am Saisonende ist ein Formel-1-Auto zu rund 80 Prozent verändert. Im Production Centre, wo täglich neun Straßensportwagen entstehen, beeindruckte die Teilnehmer vor allem die Ruhe: präzise Handgriffe statt Hektik.
Girardo & Co.: Einer der exklusivsten Händler für originale Oldtimer und Supersportwagen weltweit öffnete seine Hallen – gefüllt mit automobilen Einzelstücken im Gesamtwert von mehreren hundert Millionen Pfund.
Morgan Motor Company, Malvern: Seit 1909 entstehen hier Fahrzeuge nahezu vollständig in Handarbeit, mit Eschenholzrahmen und von Hand geformten Aluminiumkarosserien. Heritage wird bei Morgan nicht behauptet, sondern gelebt.
Im Rückblick blieb den Teilnehmern vor allem eines: nicht nur die Technik, sondern die Menschen dahinter – ihre Präzision, ihr Anspruch an jedes Detail und die Gespräche zwischen den Programmpunkten, die oft den größten Impuls lieferten.