Unternehmens­portrait

tmax Germany GmbH

Metallherstellung/-verarbeitung

Autozulieferer/Fahrzeugbau Schifffahrt/Schiffsbau

Größenklasse C

2 Teilnahmen

Die Temperaturversteher

Die rund 300 Beschäftigten der tmax Germany GmbH kennen sich mit hohen Temperaturen aus: Sie forschen an Dämmsystemen für Antriebstechnologien, die etwa als Hochtemperaturdämmung in Abgassträngen bei Schiffen und Fahrzeugen zum Einsatz kommen. Der Mittelständler gehört zur weltweit agierenden tmax Group, in Mannheim pulsiert seine Innovationskraft. Gesteuert wird sie vom Top-Management um den vorsitzenden Geschäftsführer Thorsten Thom und den Business-Development-Verantwortlichen Dr. Jesco Gumprecht.

Gemeinsam mit Thomas Schramm, dem Engineering-Direktor, und Peter Cappellucci, dem Leiter der Abteilung Forschung & Entwicklung, bilden die beiden das interdisziplinäre Projektteam „tBrain“. Dieses Team identifiziert spannende Themen, trifft strategische Entscheidungen und konkretisiert neuartige Ideen im Rahmen eines gut strukturierten Innovationsprozesses. „Wir sind Lösungsanbieter, weshalb wir all diese Schritte gemeinsam mit unseren Kunden gehen“, erklärt Thorsten Thom.

Für eine Zukunft ohne Verbrenner

Aktuell forschen Dr. Jesco Gumprecht und sein Team an einer Stackisolierung für Wasserstoffbrennzellen, die bald zum Einsatz kommen soll, zum Beispiel in Heizgeräten für den Heimbedarf. „So ein Stack wird 600 bis 700 °C heiß. Dafür ist ein neuartiges Isolierungskonzept nötig, das sicher und auch effizient ist“, erläutert Dr. Gumprecht. Er betont, dass tmax ein Nischenanbieter ist, auf den Kunden in der Regel mit einem konkreten Problem zukommen. Im Fall der Wasserstoffbrennzellenisolierung kam der Innovationsimpuls hingegen direkt aus dem Projektteam „tBrain“. „Wir haben uns gefragt, wie unser Arbeitsumfeld ohne Verbrenner aussehen könnte und welche spannenden Produktalternativen es gibt. Dann haben wir neue Anwendungsfälle identifiziert und sind aktiv auf Unternehmen der Branche zugegangen, mit denen wir uns eine Zusammenarbeit vorstellen können“, erzählt Dr. Gumprecht.

Internationale Spitze

Hat eine Idee den „innovation funnel“ passiert und ist positiv bewertet worden, entsteht ein Handmuster, also eine extrem abgespeckte Version des Produkts, die vom Kunden getestet wird. „Das Besondere an unserem Entwicklungsstandort in Mannheim ist, dass wir über die CAD-Planung hinaus vor Ort auch Prototypen fertigen, die der Kunde in einem iterativen Prozess anpassen kann. Danach geht das Produkt in Serie“, erklärt Thorsten Thom stolz. Sein Unternehmen versteht sich also nicht nur auf Temperaturen, sondern auch auf ein gutes Innovationsmanagement – und bleibt deshalb wohl noch lange in der internationalen Spitzengruppe seiner Branche.

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Anna Riedl-Strasser

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