Unternehmens­portrait

Thermik Gerätebau GmbH

Elektronik/Elektrotechnik

Größenklasse B

13 Teilnahmen

Mut zu neuen Ideen

Wie schon sein Vater Peter Hofsaess ist Marcel P. Hofsaess ein Erfinder von Temperaturbegrenzern. Sie schützen Motoren und elektrische Geräte vor Überhitzung. Sein Unternehmen, die Thermik Gerätebau GmbH, hält in ihrer Branche weit über 1.000 nationale und internationale Patente – allein zwischen 2018 und 2020 kamen 8 nationale und 78 internationale Schutzrechte hinzu. Klug gesteuerte und gewachsene Innovationsprozesse machen den Mittelständler extrem schnell und tragen wesentlich zu seinem Innovationserfolg bei.

In den 1960er-Jahren kam es im Zuge der steigenden allgemeinen Elektrifizierung zu vielen Unfällen durch Überhitzung und Brände – etwa von Haushaltsgeräten. Der schwäbische Werkzeugmacher Peter Hofsaess tüftelte deshalb damals an einem Temperaturbegrenzer, der mehr konnte als die bis dahin gängigen. Er erfand ein Sicherheitssystem, das dank Bimetallscheiben zuverlässig vor solchen Unfällen schützt. „Die ersten zwölf Jahre waren schwierig. Denn die Großen der Branche duldeten keine neuen Ideen. Sie wollten bei Altem bleiben“, erzählt Marcel P. Hofsaess, Geschäftsführer der Thermik Gerätebau GmbH.

Klasse statt Masse

Doch das Unternehmen fand in den 1980er-Jahren seine Nischen. Und Marcel P. Hofsaess baut diese bis heute stetig aus. „Wir bauen ausschließlich Produkte mit Alleinstellungsmerkmalen. Unser kontinuierlicher Verbesserungsprozess ist sehr eng an unsere Produkte geknüpft, die immer kleiner und leistungsfähiger werden“, erklärt Hofsaess. Er versteht seinen Betrieb nicht als Anbieter von Massenware, sondern als Spezialist für Temperaturbegrenzung. „Wir möchten Kunden, die in ihren Bereichen ebenso innovativ unterwegs sind wie wir in unseren. Sie bezahlen für ein hohes Maß an Qualität auch einen angemessenen Preis“, erläutert der Geschäftsführer.

Im Grunde unzufrieden

Ein echter Innovator ist für Marcel P. Hofsaess ein Mensch, der eine ständige Unzufriedenheit in sich trägt. „Das macht Innovatoren nicht immer zu glücklicheren Menschen, denn sie stellen Eigenes ständig infrage. Anders als die meisten Menschen nehmen sie das, was bereits funktioniert, eben nicht einfach als gegeben hin“, sagt er. Seine Produkte sind ihrer Zeit deshalb immer mindestens zehn Jahre voraus. Vor Kurzem legte er die Innovations- und die Qualitätsabteilung im Unternehmen zusammen. Nun arbeiten zehn Werkzeugmacher, Techniker und Ingenieure gemeinsam in einem Labor. „Dank dieser Synergieeffekte brauchen Entwicklungsprojekte jetzt nur noch halb so viel Zeit“, sagt Hofsaess stolz. Und so werden sich 2022 sieben neue Innovationen zu den rund 1.000 Patenten der Firma aus Baden-Württemberg mit heutigem Sitz in Thüringen gesellen.

Jetzt last minute anmelden!

Die Anmeldefrist ist abgelaufen.

Sichern Sie sich noch last minute einen Startplatz!

Jetzt teilnehmen!

Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

E  riedl-strasser@compamedia.de
T  07551 94986-44