Unternehmens­portrait

ThermHex Waben GmbH

Chemie/Kunststoff

Größenklasse A

1 Teilnahme

Perfekt gibt es nicht

Dr. Jochen Pflug gründete die ThermHex Waben GmbH im Jahr 2009. Er ist Teil der innovationsfördernden Geschäftsführung des Unternehmens, das von Halle aus an immer effizienteren automatisierten Prozessen zur Herstellung von Wabenplatten aus Polypropylen arbeitet. Die werden so immer leichter, ökologischer und günstiger. Eingesetzt werden sie als Sandwichpaneele und Leichtbauplatten – etwa für den Fahrzeugbau, den Bau von Windkraft- und Solaranlagen, für den Schiffsbau oder für den Swimmingpool- und Möbelbau.

Geschäftsführer Dr. Jochen Pflug studierte Luft- und Raumfahrttechnik an der FH Aachen und promovierte anschließend im belgischen Leuven im Bereich Polymermatrix- und Verbundwerkstoffe. Zeitgleich zu seiner Promotion gründete er in Leuven seine erste Firma EconCore, zu der auch die ThermHex Waben GmbH gehört. „In Belgien haben wir eine Versuchsanlage, mit der wir an Produkten für die Luft- und Raumfahrt forschen“, erzählt er. „Halle an der Saale bietet für uns die Nähe zum Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen. Gemeinsam mit den dortigen Experten forschen wir an neuartigen Herstellungsprozessen für den Einsatz unserer Produkte in der Automotivebranche“, ergänzt Pflug. „Außerdem habe ich hier 16 engagierte und qualitätsbewusste Mitarbeiter gefunden.“

Start-up-Geist bewahrt

Dr. Jochen Pflug bespricht sich mit den weiteren Mitgliedern der Geschäftsleitung mindestens einmal in der Woche. „Uns zeichnet aus, dass wir unseren Start-up-Geist bewahrt haben. Wir haben sehr kurze Wege, alle sind ständig in Neuerungen involviert, und wir pflegen eine sehr offene Kommunikation“, erläutert der Geschäftsführer. Täglich verbringt er Zeit in der Produktionshalle seiner Firma. Hat ein Teammitglied eine Idee, bekommt es nach durchschnittlich einem halben Tag dazu ein Feedback.

Veränderungen brauchen Kraft

Etwa 85 % seiner Arbeitszeit widmet der Geschäftsführer dem Thema Innovation. Regelmäßig nimmt er sich dafür aus dem Alltagsgeschäft heraus. „Bei Spaziergängen und in einem anderen Umfeld kann ich verschiedene Aspekte im Detail durchdenken“, sagt er. Für ihn gibt sich ein guter Innovator nie mit einem Standardprodukt zufrieden. „Für mich gibt es in der Entwicklung kein Endergebnis, es gibt kein ‚perfekt’. Ich möchte Prozesse immer weiter verbessern, auch wenn das bedeutet, dass der Weg erst mal unbequemer wird. Denn Veränderungen kosten immer auch Kraft, und dafür ist die Motivation des ganzen Teams nötig“, betont Dr. Jochen Pflug.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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