Unternehmens­portrait

Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e. V.

Mode/Textilien

Größenklasse B

1 Teilnahme

Ideenschmiede für Hightechtextilien

Als Forschungseinrichtung ist das Textilforschungsinstitut ThüringenVogtland e. V. gewissermaßen auf Innovationen abonniert. Die entwickelt das Institut nicht allein, sondern gemeinsam mit Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft. Diese Außenorientierung sowie flexible Innovationsprozesse zeichnen das Unternehmen aus. Flexibilität zeigte man auch zu Beginn der Coronapandemie: In kurzer Zeit wurde ein eigenes Geschäftsfeld, die Maskenprüfung, ins Leben gerufen.

Wenn es um Innovationen geht, agiert diese Ideenschmiede für Hightechtextilien fast immer im Kooperationsverbund. Wichtige Partner sind etwa Firmen aus der Automobil- und der Medizinbranche. Eine aktuelle Herausforderung im Zeitalter des E-Autos: neuartige, heizbare Textilien für den Automobilinnenraum. Denn da Elektroautos nicht durch die Abwärme eines Verbrennungsmotors beheizt werden können, entstehen ganz neue Anforderungen.

Smarte Textilien

Um die Verbindung von Textilien und Elektronik geht es nicht nur bei der Entwicklung beheizbarer Textilien: Das Textilforschungsinstitut arbeitet in Sachen „Smart Textiles“ intensiv mit Textilmaschinenherstellern zusammen, unter anderem mit der Jakob Müller AG, um Textilmaschinen zu konstruieren, die leitfähige Materialien automatisch in die Garne einarbeiten können. „Mit der Unterstützung des Landes Thüringen investieren wir aktuell mehr als eine Million Euro, um eine automatisierte Fertigungsstraße für ‚Smart Textiles‘ aufzubauen“, erläutert der geschäftsführende Direktor Dr. Fabian Schreiber. Ein weiteres Innovationsfeld, das gemeinsam mit Partnern angegangen wird: neuartige, magnetische Textilien, die mit Pulvern beschichtet sind.

Bettwäsche, die sich selbst desinfiziert

Im Frühjahr 2020 hat das Unternehmen rasch Prüfkapazitäten für FFP2-Masken aufgebaut und über eine Tochterfirma auch selbst Masken hergestellt. Zusammen mit Partnern aus der Medizinbranche und der Hotellerie arbeitet man zudem an besserem Infektionsschutz und an innovativen Desinfektionslösungen. So will das Institut mithelfen, den Hotelaufenthalt sicherer zu gestalten: etwa durch Bettwäsche, Vorhänge und Tapeten, die sich allesamt selbst desinfizieren. „Wir arbeiten mit LED in Textilien und experimentieren beispielsweise in Hotelzimmern mit ultravioletten Lichtern, die alles desinfizieren können“, berichtet Dr. Schreiber. An all diesen Projekten arbeitet das Textilforschungsinstitut nicht im Alleingang, sondern gemeinsam mit Partnerinstituten und anderen Unternehmen. Das macht einen großen Teil seiner Innovationskraft aus.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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