Unternehmens­portrait

STS Textiles GmbH & Co. KG

Mode/Textilien

Aut Autozulieferer/Fahrzeugbau

Größenklasse A

2 Teilnahmen

Schneller als alle anderen

Textilien als Wärmespeicher, Textilbezüge aus Teflon, aus Stein gefertigte Fäden: Das Sortiment der STS Textiles GmbH & Co. KG enthält außergewöhnliche Produkte, jedes davon ist ein Innovationserfolg. Im Kampf gegen das Coronavirus hat dieser Hersteller von Hightechtextilien sein Portfolio weiter ausgebaut – und das in einer atemberaubenden Geschwindigkeit. Damit konnte der Umsatz, der schon in den vergangenen Jahren jeweils ein Plus von rund 25 % aufwies, im Pandemiejahr sogar noch verdoppelt werden.

„Wir wollen schneller sein als alle anderen, und das in bester Qualität“, erklärt der Geschäftsführer Markus Tutsch seine Innovationsstrategie. Dieses Ziel hat jeder, der die Eingangshalle der STS Textiles betritt, sofort vor Augen. Denn es ist unter einem Bild zu lesen, das er gemeinsam mit seinen Mitarbeitern gemalt hat. Für ihn bedeutet Geschwindigkeit, früh zu erkennen, was am Markt künftig benötigt wird – und zwar, bevor es die Kunden selbst und vor allem die Wettbewerber wissen. Über welchen ausgezeichneten Spürsinn sein Team verfügt, bewies es schon, bevor das Coronavirus in Deutschland ankam.

Rasanter Produktionsstart

Die ersten Informationen über das neuartige Virus sensibilisierten die Beschäftigten schon Mitte Januar 2020. Der Textilhersteller, der Erfahrung mit der Produktion von Schutzmasken für Menschen mit sehr geschwächtem Immunsystem hat, schloss sich daraufhin kurzerhand mit einem Kunden aus dem Pharmabereich zusammen. Nach nur zweiwöchiger Entwicklungsphase startete schon am 10. Februar 2020 die Serienfertigung von Coronamasken. STS Textiles stellte komplett auf Schutztextilien um und lieferte im März bis zu 200.000 Masken pro Woche – und war damit zu diesem frühen Zeitpunkt der größte Hersteller Süddeutschlands.

Der Zeit voraus

Parallel zur Maskenproduktion erweiterte man das Sortiment um nahezu 100 Produkte, zum Beispiel um OP-Kittel, -Hauben und -Überschuhe. Das zog neue Kundengruppen an, etwa Krankenhäuser. Sie wollen auch künftig „made in Germany“ kaufen, trotz der mittlerweile vorhandenen günstigeren Importware. STS Textiles ist der Zeit schon wieder voraus: Auch wenn die Touristikindustrie wegen des Lockdowns noch brachliegt, forscht der Hersteller an einem sich selbst desinfizierenden Bettbezug für mehr Sicherheit bei Hotelübernachtungen. Eine außergewöhnliche Idee! Sie könnte ebenso zum Innovationserfolg werden wie die aus Steinfäden hergestellten Textilien zur nachhaltigen Befestigung von Böschungen oder der textile Wärmetauscher, dessen nur drei Millimeter dünnes Material die Wärme so gut im Haus hält wie eine 22 Zentimeter dicke Ziegelwand.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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