Unternehmens­portrait

Strobl Pumpen GmbH & Co. KG

Anlagen-/Maschinenbau

Größenklasse A

1 Teilnahme

Im Team zum richtigen Dreh

Ob Fahrzeug, Waschmaschine oder Ölplattform: Kreiselpumpen befördern Flüssigkeiten über ein rotierendes Laufrad, und zwar in unterschiedlichsten Anwendungen. Das Prinzip wurde schon vor Langem erfunden, die Branche ist geprägt von traditionsreichen Herstellern. In diesem Umfeld wirkt die erst 2006 gegründete Strobl Pumpen GmbH & Co. KG wie ein Start-up, das dank eines fruchtbaren Innovationsklimas offen für neue Technologien ist und sie gewinnbringend einsetzt.

„Das haben wir schon immer so gemacht!“ – dieser Satz, der jede Veränderung im Keim erstickt, ist bei der Strobl Pumpen tabu. Stattdessen verfolgt Christoph Strobl, der das Unternehmen gemeinsam mit seinem Vater Robert Strobl gründete und leitet, ein anderes Motto: „Unsere Mitarbeiter sollen fragen, warum wir etwas immer schon so machen und ob es nicht besser geht.“ Um das auszuprobieren, erhält das Team die entsprechenden Ressourcen, beispielsweise einen 3-D-Drucker.

Schneller und günstiger fertigen

Seit jeher fräst man im Pumpenbau die Gussformen, die fürs Gießen der Laufräder und Schaufeln benötigt werden, maschinell aus Alu- oder Kunststoffblöcken heraus. Das ist ein sehr aufwendiges Verfahren. Ginge es mittels additiver Fertigung nicht besser? Es reichte die vage Idee einiger Mitarbeiter, Einzelteile für die Gussmodelle vielleicht drucken zu können, um die Geschäftsführung vom Kauf eines 3-D-Druckers zu überzeugen. Das hat sich gelohnt: Heute druckt man Prototypen, Designmuster, Ausstellungsstücke – und eben auch die Laufradschaufeln für die Gussmodelle. Dabei spart die junge Firma pro Laufradmodell mehrere Hundert Euro, fertigt bis zu vier Wochen schneller als bisher und ist in der traditionsbehafteten Branche ein echter Vorreiter.

Gemeinsam zum Erfolg

Um den Start-up-Spirit zu erhalten, fördern die Verantwortlichen das Teamgefühl in der Belegschaft: Gewinnabhängige Sonderprämien werden an alle in derselben Höhe ausgezahlt, denn jeder trägt zum Erfolg bei. Geschäftsführung, Vertrieb und Entwicklung setzen die strategischen Leitplanken, indem sie etwa erfolgversprechende Branchen identifizieren, zum Beispiel die regenerativen Energien. Gemeinsam tüfteln dann mehrere Mitarbeiter daran, wie sich die vorhandenen Pumpen aus der Ölindustrie an den Bedarf von Windparks anpassen lassen. Die Arbeitsgruppen sind heterogen und hierarchiefrei, denn Neuerungen für die oft kundenspezifischen Anforderungen stecken im Detail. Dafür den richtigen Dreh zu finden gelingt nur einem guten Team.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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