Unternehmens­portrait

Stadtbau Würzburg GmbH

Wohnungswirtschaft

Immobilien/Facility-Management

Größenklasse B

2 Teilnahmen

Digitale Landschaft für Mieter

Als kommunales Wohnungsunternehmen hatte sich die Stadtbau Würzburg GmbH ein ungewöhnliches Ziel gesetzt: Innovation sollte zu einem zentralen strategischen Baustein werden. In der Umsetzung war der Geschäftsführer Hans Sartoris mit seinen Mitarbeitern so erfolgreich, dass sich heute die gesamte Branche bei diesem Mittelständler Anregungen für neue Abläufe holt. Begründet ist die Erfolgsgeschichte in einem innovationsfördernden und vorausschauenden Top-Management sowie in einem ausgezeichneten Innovationsklima.

Sartoris sagt selbstbewusst: „Wir sind in der Wohnungswirtschaft einer der Vorreiter.“ Mit ihrem hohen Digitalisierungsgrad sei die Stadtbau Würzburg auch vielen privaten Wohnungsunternehmen überlegen. In der Praxis erleichtert dies das Leben von mehr als 12.000 Mietern, die vom Ein- bis zum Auszug jeden Schritt online auf einem Internetportal erledigen können: Besichtigung, Abrechnung, Schadensmeldung. Fast die Hälfte der mehr als 5.300 Haushalte nutzt diese Möglichkeit bereits, das ist Rekord in Deutschland. Digital sind sogar die Schwarzen Bretter in den Hauseingängen: Bildschirme liefern tagesaktuelle Informationen wie anstehende Reparaturen oder den aktuellen Busfahrplan. Auch die Arbeit der Hausmeister hat sich geändert. So geben sie heute eine Reparatur automatisch in Auftrag, sobald sie mit dem Handy ein Foto des Schadens gemacht haben.

Die Kunden kommen im Moment von allein

Die Stadtbau Würzburg GmbH ist das größte Immobilienunternehmen in Würzburg. Ihr Kerngeschäft ist die Pflege und die Bewirtschaftung ihres Wohnungsbestands. „Innovation ist heute ein fester Bestandteil unserer Firmenidentität“, erklärt Sartoris. Zwar habe das Top-Management diese Strategie ausgegeben, aber leben müssten das alle Mitarbeiter. Vor ungefähr zehn Jahren hatte sich die Unternehmensleitung vorgenommen, zum Innovationsführer zu werden. Ein ungewöhnlicher Schritt, zumal man sich derzeit um Neukunden weniger bemühen muss, denn der Wohnungsmarkt ist eher angespannt. „Wir wussten aber, dass die Digitalisierung auch auf uns zukommt. Da wollten wir sie frühzeitig selbst gestalten und so die Zukunft sichern“, erklärt der Geschäftsführer.

Neuerungen müssen alle mittragen

Damit die Ideen des Managements intern auch angenommen werden, hat die Geschäftsleitung alle Mitarbeiter einbezogen. Bei der digitalen Umgestaltung wurden sogar Organisationspsychologen zurate gezogen, die die Menschen und die Prozesse begleitet haben. Es gab Workshops mit der gesamten Belegschaft, in denen sich jeder mit Vorschlägen einbringen konnte. Gemeinsam definierte man sechs Zukunftsfelder, die weiterhin regelmäßig bearbeitet werden – in einem fruchtbaren Innovationsklima.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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