Unternehmensporträt
Sportklinik Hellersen
Unternehmensporträt
Robotik in der Sportklinik Hellersen
Ein Schwerpunkt der Sportklinik Hellersen mit Sitz in Lüdenscheid in Nordrhein-Westfalen liegt auf Gelenkersatzoperationen. Die Geschäftsführung der Fachklinik für Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin traf früh die strategische Entscheidung, roboterassistierte Eingriffe in die Versorgung einzubinden. Aus dieser Technik soll im eigenen Haus ein verbindlicher Standard für endoprothetische Operationen werden.
Das Top-Management versteht die Entscheidung für Robotik als Beitrag zur Sicherung des Standorts in der Endoprothetik und richtete die Strukturen entsprechend aus. Es gewann einen Chefarzt mit umfassender Erfahrung in roboterassistierten Eingriffen und band das OP-Personal, die Therapeuten und das Pflegepersonal früh ein. Das automatisierte System wurde vollständig in Planung, Abläufe im Operationssaal, Qualitätssicherung und Fortbildung integriert. „Robotik verändert die Prozesse“, sagt Dirk Burghaus, Vorstandsvorsitzender der Sportklinik Hellersen. „Deshalb haben wir Transparenz geschaffen, Schulungen aufgebaut und klare Standards definiert. Nur so entsteht Akzeptanz und operative Sicherheit.“
Dirk Burghaus, Vorstandsvorsitzender
Deutsche Standards treffen auf digitales Umfeld
Mit der Übernahme des orthopädisch-chirurgischen Bereichs eines Krankenhauses in den Vereinigten Arabischen Emiraten übertrug die Klinik ihr Modell in ein anders aufgestelltes Gesundheitssystem. „Uns war bewusst, dass unsere Spezialisierung, unsere klar definierten OP-Standards und unser strukturiertes Qualitätsmanagement international übertragbar sind“, sagt Burghaus. Deutsche medizinische Qualität genießt in den Emiraten ein hohes Vertrauen. Gleichzeitig traf das Unternehmen auf ein Gesundheitssystem mit digitalen Patientenakten, KI-gestützten Prozessen und zentral verfügbaren Gesundheitsdaten. Aufgabe der Sportklinik Hellersen war es also, ihr Konzept in ein Umfeld zu integrieren, das schneller implementiert und technologisch konsequenter denkt. „Wir haben unsere Qualitäts- und Ausbildungsstandards eingebracht und gleichzeitig digitale Strukturen mitgedacht. So entsteht ein partnerschaftlicher Wissenstransfer“, erklärt Burghaus.
Hochleistungssport als Messlatte
Als Untersuchungszentrum des Deutschen Olympischen Sportbundes und des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen arbeitet die Klinik in Strukturen, in denen Belastungsfreigaben für Athleten an objektiven Leistungsdaten hängen: Kraftwerte, Bewegungsanalysen und Stabilitätsmessungen entscheiden über den Zeitpunkt der Rückkehr des Sportlers. Auch in der Rehabilitation orientiert sich die Steuerung in der Klinik an messbaren Funktionsparametern. Dafür hat man standardisierte Testverfahren etabliert, die digitale Dokumentation ausgebaut und die ärztliche Steuerung und die Therapie enger miteinander verzahnt.