Unternehmens­portrait

SpaceTech GmbH

Luft-/Raumfahrt

Größenklasse B

1 Teilnahme

Vom Bodensee in den Weltraum

Viele Hightechbauteile vom Bodensee umrunden die Erde. Sie stammen von der SpaceTech GmbH in Immenstaad und sind heute Bestandteil eines Satelliten oder auf der internationalen Weltraumstation ISS im Einsatz. Die Firma entwickelt zum Beispiel Solargeneratoren, über die ein Satellit mit Strom versorgt wird. Auch das System ICARUS stammt von ihr: Damit werden von der ISS aus die Wanderungen von Zugvögeln beobachtet. Derzeit steht in der Raumfahrtbranche ein großer Umbruch an – die Innovationserfolge dieses Mittelständlers sind Teil davon.

Lange war die Raumfahrt eine Domäne staatlicher Institutionen wie ESA oder NASA. In den vergangenen Jahren hat sich mit dem „New Space“ jedoch eine völlig neue Landschaft entwickelt, erzählt der Geschäftsführer Wolfgang Pitz. Hinter diesem Trend steht die kommerzielle Raumfahrt: Immer mehr private Firmen wollen im All Geld verdienen und denken dabei in ganz neuen Dimensionen. „Bislang wurden Bauteile für die Raumfahrt in Handarbeit gefertigt“, sagt Pitz. Nun erhält er – für Raumfahrtverhältnisse – gigantische Aufträge, zum Beispiel den über 1.800 Stück eines Klappmechanismus für Solarsegel von Satelliten. Deshalb investiert das Unternehmen aktuell Zeit und Geld in die Automatisierung seiner Herstellungsprozesse. Dabei ist viel Neues gefragt.

Freude an der Arbeit fördert Innovationen

SpaceTech gilt als Vorreiter in der europäischen Raumfahrtbranche – nicht zuletzt aufgrund seines ausgezeichneten Innovationsklimas. Wolfgang Pitz sieht den Grund für die hohe Innovationskraft des Hauses in der Firmenphilosophie, die als obersten Firmenzweck eben nicht die Gewinnmaximierung definiert. „Wir wollen vielmehr alle Spaß bei und an der Arbeit haben“, erklärt der Geschäftsführer. Er und seine Kollegen sind der Überzeugung, dass nur derjenige Hochleistungen bringen kann, der mit Freude arbeitet. Dafür, dass dies so ist, leistet SpaceTech einiges: Soziale Aktionen wie Film- oder Pokerabende werden ebenso unterstützt wie das Interesse an Tüfteleien. „Wer eine gute Produktidee hat, kann sie auf Unternehmenskosten realisieren, auch ohne einen direkten kommerziellen Hintergrund“, erzählt Pitz. Das galt auch für die Ausrüstung zwecks eines gemeinsamen „Ausflugs“ einiger Kollegen ins Eis von Spitzbergen.

Das Gras nebenan ist nicht grüner

Dass die Strategie aufgeht, zeigt die geringe Fluktuation. Und das, obwohl auch in der Raumfahrt der Kampf um die besten Köpfe läuft. Große Wanderbewegungen setzen trotzdem nicht ein. Der Grund: Die Mitarbeiter schätzen, dass sie sich einbringen und eigene Ideen verwirklichen können. Und umgekehrt sind das auch genau die Mitarbeiter, die SpaceTech sucht: Menschen, die bereit sind, neue Wege zu gehen und nicht nur auf Anweisungen von oben warten.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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