Unternehmens­portrait
Interview Maani Nayeri

SOMI Solutions GmbH

2023

Personaldienstleistung

Größenklasse B

1 Auszeichnung

Bei uns hat jeder eine Stimme. Und die wird gehört.“

Maani Nayeri, Geschäftsführer

v. l. n. r.: Maani Nayeri (Geschäftsführender Gesellschafter)

Immer eine Idee voraus

SOMI ist seit mehr als 13 Jahren als spezialisierter Personaldienstleister für Fach- und Führungskräfte auf dem Gebiet der Informationstechnologie tätig. Er vertritt seine Kunden branchenübergreifend und agiert in der kompletten DACH-Region.

Es passiert jede Woche — und es betrifft alle knapp 190 Beschäftigten der SOMI Solutions GmbH, wenn sie nicht gerade in Urlaub, Elternzeit oder arbeitsunfähig sind: das Friday-Morning-Meeting. Dieser bereichsübergreifende kreative Austausch ist ein entscheidendes Element der innovativen Prozesse im Unternehmen. Und für die Mitarbeiter des Personaldienstleisters mit Sitz in Frankfurt am Main ist es etwas, auf das sie sich immer wieder freuen. Auf den Ergebnissen dieser Meetings basiert ein Großteil des Innovationserfolgs der Firma.

Hier kommt jede Idee ans Licht. Und in nur fünf Tagen wird in der Regel über ihr Potenzial entschieden. Gibt die Geschäftsführung ihr Go, wird die Idee realisiert. Die meisten Optimierungsvorschläge stammen von einer stetig länger werdenden Liste, die die Mitarbeiter befüllen und freitags gemeinsam besprechen, wie der Geschäftsführer Maani Nayeri erzählt. Kollegen aller Abteilungen kommen dafür in der Firma zusammen. Wer remote arbeitet, schaltet sich virtuell hinzu. Die Idee dahinter: jedes einzelne Mitglied des Unternehmens in die Innovationsprozesse einzubinden.

Innovationserfolg hat viele Facetten

Die Botschaft, dass jeder Beitrag das Unternehmen voranbringe, komme an — und bewähre sich, so Nayeri. Zwei Quality-Manager steuern die Prozesse, ihnen zur Seite steht das Top-Management. Gemeinsam setzten sie zuletzt 60 % von durchschnittlich fast zwei Ideen pro Kopf um. Die innovativen Verbesserungen aus den vergangenen drei Jahren machen derzeit 40 % des Umsatzes aus. Das Personalwachstum betrug im selben Zeitraum mehr als 50 %. Herzstück des Innovationserfolgs des Frankfurter Personaldienstleisters für IT-Fach- und Führungskräfte ist eine digitale Plattform, über die sich Recruitmentprozesse an die Bedürfnisse der branchenübergreifenden Kundschaft anpassen lassen. „Mit ‚MySOMI‘ steuern und verwalten wir die internen sowie externen Abläufe unabhängig von Fremdsoftware“, sagt Nayeri.

Lösungsanbieter statt nur Personaldienstleister

Die „Bauherrin“ von „MySOMI“ ist die seit 2012 bestehende eigene Entwicklungsabteilung, die ganz auf Optimierung im Sinne von Bedienbarkeit, Effizienz und Kundenzufriedenheit ausgerichtet ist. „Mit unserer Technologie haben wir in der Coronakrise neue Kunden gewonnen, die ihrerseits auch zu den wirtschaftlichen Gewinnern der Pandemie zählen“, sagt Nayeri und nennt ein weiteres Beispiel für den Innovationserfolg: „Unsere Schnittstellen zum Kunden ermöglichen exakt passende Lösungen. Mit diesem Prinzip haben wir 2021 eine Ausschreibung gewonnen und für mehr als 25 öffentliche Institutionen aus dem Gesundheitsbereich die Verwaltung zentralisiert. Das hebt uns von reinen Personaldienstleistern ab: Wir liefern Fachkräfte, aber eben auch Technologie.“

Was das herausragende Innovationsklima der SOMI Solutions GmbH ausmacht, schildert Maani Nayeri.

Herr Nayeri, was ist das Besondere am Innovationsklima Ihres Unternehmens?

Bei SOMI dirigieren wir nicht top-down, sondern von beiden Enden aus Richtung Mitte – aus unserer Sicht ein Alleinstellungsmerkmal in unserer Branche. Als Vertriebshaus leben wir von der Dynamik. Leistungen können wir aber nur abrufen, wenn wir auch Spaß haben, an der Tätigkeit und am Umfeld. Zu Ersterem trägt unser Portfolio bei: Wir vermitteln Fach- und Führungskräfte aus der Informationstechnologie, aber branchenunabhängig. Das bringt Abwechslung. Für den Rest setzt sich die Führungsspitze ein. So stärken wir die Identifikation der Mitarbeiter mit dem Unternehmen auf Teamevents, und wir fördern Ehrgeiz und Einfallsreichtum bei internen Challenges. Nichts motiviert mehr als die Gewissheit, zum Firmenerfolg beizutragen – unabhängig vom erzielten Umsatz.

Wie bringen Ihre Mitarbeiter die eigenen Ideen ein?

Meist schreiben sie sie auf unsere Friday-Morning-Liste. Wir sitzen seit 2016 jeden Freitag alle zusammen im Besprechungsraum zum Austausch der News, damit immer alle auf dem Laufenden sind. Dabei thematisieren wir auch die neuesten Verbesserungsvorschläge. Zu Beginn traute sich kaum jemand, etwas anzuregen. Jetzt wird das Sheet immer länger. Ein toller Wandel. Wer trotzdem anonym bleiben will, kann unsere Inkognito-Box nutzen.

Inwiefern fördert Ihre Freitagsrunde den Erfindergeist in Ihrem Haus?

Mit unserem kollegialen Führungsstil machen wir klar, dass jeder Mitarbeiter an der Unternehmensentwicklung mitwirken kann. Bei uns hat jeder eine Stimme, und die wird auch gehört. Wir gehen auf jede Idee ein, von A bis Z. Die Tatsache, dass das nicht über eine Bezugsperson, sondern über uns alle als großes Team erfolgt, gibt Auftrieb und beflügelt den Anreiz, gemeinsam etwas Neues zu schaffen. Nur so können wir uns weiterentwickeln, und zwar gemeinsam. „Voneinander lernen“ ist unser Credo.

Wie motivieren Sie Ihre Mitarbeiter denn sonst noch zu kreativen Ideen?

Tolle Optimierungsvorschläge werden von uns im großen Kreis wertgeschätzt. Und besonders innovative Beschäftigte können auf Wunsch ins Quality-Management wechseln. Diese Abteilung koordiniert unser Innovationsmanagement. Zudem honorieren wir gute Leistungen mit einer Provision in Höhe von 2 % bis 10 % des jeweils erzielten Gewinns.

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Anna Riedl-Strasser

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