Unternehmens­portrait

SEVERIN Elektrogeräte GmbH

2023

Elektronik/Elektrotechnik

Design Lebensmittelindustrie/-handel

Größenklasse C

3 Auszeichnungen

Über steten Austausch zur Punktlandung

Was haben Kaffee, Barbecue und Staubsauger gemeinsam? Zu wenig, als dass sie sich mit Blick auf die Marktbedürfnisse über einen Kamm scheren ließen. Daher gilt in der SEVERIN Elektrogeräte GmbH ein konsequentes Open-Innovation-Prinzip: Bei dem 1892 gegründeten Hersteller in Sundern kümmert sich ein ganzes Team darum, Endkunden und Partner so früh wie möglich in die Innovationsprozesse einzubinden. Externes Feedback ist von der ersten Idee bis zur Markteinführung ein entscheidendes Erfolgskriterium.

Sascha Steinberg, Director Innovation & Category Management, kocht nicht gern im eigenen Saft. Lieber stellt er den sprichwörtlichen Topf vor seine Zielgruppe, lässt sie kosten, Präferenzen einbringen und Optimierungsvorschläge zur Rezeptur machen. Das Ergebnis dieses agilen Prozesses ist das ideale Gericht. Oder, um Beispiele aus dem Portfolio des Haushaltsgeräteherstellers zu nennen: die perfekte Kaffeemaschine, der Staubsauger oder der Elektrogrill. Seit rund zehn Jahren setzt das Unternehmen auf eine starke Außenorientierung.

In kleinen Schritten zum Prototypen

Die Stimme der Zielgruppen repräsentiert ein hauseigenes interdisziplinäres Innovations- und CategoryManagement: Das Team aus zehn Mitarbeitern verantwortet als interner Treiber die Initiierung sowie die Bewertung und die Realisierung von Ideen. „Im Sinne des Design-Thinking binden wir Endkunden frühestmöglich in unsere Innovationsprojekte ein“, sagt Steinberg. „Ihr Feedback integrieren wir in alle Prozesse. Das stellt sicher, dass geplante Produkte den Bedarf am Markt bedienen und einen echten Mehrwert bieten.“ Eingeholt werden Rückmeldungen etwa im Servicecenter am Standort, beim Werksverkauf auf dem Firmengelände und in Onlineforen. In der Konzeptphase bilden digitale User-Testings die realistische Nachfrage ab. Steinberg erläutert: „Wir arbeiten iterativ. Erst wenn die Kunden unser Produkt wirklich wollen, entwickeln wir einen Prototypen.“ Auch der müsse vor ausgewählten Probanden bestehen.

Außenorientierung schafft Perspektive

Die jüngste Innovation, ein Vollautomat für Filterkaffee, erreicht dank dieser Vorgehensweise eine 99 %ige Weiterempfehlungsquote — das Go für den Marktlaunch laut Steinberg: „Diese agile Produktentwicklung gibt uns Sicherheit.“ Kooperationen, etwa mit Hochschulen, beleuchteten zudem immer wieder den Status quo. „Wir blicken mit externen Spezialisten disruptiv auf Themen und fragen zum Beispiel, wie die Küche in zehn Jahren funktionieren wird“, erklärt Steinberg. Inhouse sei manche Expertise nicht abbildbar, deshalb nutze man das „externe Ökosystem“. Denn: „Wir wollen Neues kreieren und nicht in der Entwicklung stehenbleiben.“

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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