Innovationsaward TOP 100-Sieger 2025

Unternehmensporträt

sera GmbH

Unternehmensporträt

Mit Weitblick und Innovationskraft in die Zukunft

Seit über 80 Jahren steht die sera GmbH für Präzision, Verlässlichkeit und technologische Kompetenz. Was 1945 als metallverarbeitender Betrieb begann, ist heute ein international führender Hersteller von Dosiertechnik für Wasseraufbereitung, Abwasserbehandlung und flüssige Medien sowie Kompressorentechnik für Wasserstoff und technische Gase. Dabei stehen die Kundenbedürfnisse stets im Fokus des Mittelständlers, dessen innere Strukturen geprägt sind von Innovationsgeist, Zuverlässigkeit, Flexibilität und dem Mut, neue Wege zu gehen.

sera bietet Lösungen, die einen Mehrwert für Mensch und Umwelt schaffen — von sauberem Trinkwasser bis zu nachhaltiger Energie durch Wasserstoff. Aus Kundenanfragen entstand ein Geschäftsbereich mit großem Potenzial. Das engagierte Top-Management erkannte früh: Grüner Wasserstoff ist ein zentraler Baustein für eine nachhaltige Zukunft. President & Executive Chair Carsten Rahier erzählt: „Als wir die ersten Betriebstankstellen und Speichersysteme für Wasserstoff entwickelt haben, wurde uns deutlich, dass viel Zukunftspotenzial in diesem Markt steckt.“ Heute bietet sera als einer der wenigen Anbieter weltweit ein umfangreiches Technologiespektrum rund um Wasserstoff an.

Carsten Rahier, President and Executive Chair sera Group

Young Talents aktiv einbinden

Innovation braucht frische Ideen. sera fördert deswegen junge Talente: Studierende schreiben Abschlussarbeiten, werden in Entwicklungsprojekte eingebunden und übernehmen Verantwortung, etwa bei Azubi-Projekten oder dem jährlichen „sera Social Day“ für Kinder und Jugendliche. Mit einer Ausbildungsquote von über 12 % liegt der Mittelständler deutlich über dem Branchendurchschnitt. Der „Methoden-Mittwoch“ bietet Mitarbeitenden Weiterentwicklungsmöglichkeiten — von agilen Methoden bis zu interkulturellem Austausch. 

Nähe zum Kunden weit gedacht

Mit internationaler Ausrichtung und regionalem Fokus ist sera dort präsent, wo Kunden Lösungen brauchen. Das Tochterunternehmen in Spanien arbeitet eng mit Firmen für Meerwasserentsalzung zusammen und bietet passgenaue Dosiersysteme. Das Unternehmen folgt seiner Mission: „Wir schaffen Mehrwerte für Mensch und Umwelt.“ Das zeigt sich in Produkten, sozialem Engagement und Nachhaltigkeit. Seit 2022 ist der Mittelständler Unterzeichner des „UN Global Compact“ und verfolgt konkrete Nachhaltigkeitsziele. Anfang 2024 wurde die erste Klimabilanz am Standort Immenhausen erstellt, um Emissionen zu analysieren und Maßnahmen abzuleiten.

sera GmbH

2025

Anlagen-/Maschinenbau

Automatisierungs-/Verfahrenstechnik Erneuerbare Energien Wassertechnik

Größenklasse C

3 Auszeichnungen

Kontakt

sera-Straße 1
34376 Immenhausen

05673 999-00
info@sera-web.com
https://www.sera-web.com

Interview mit Stefan Merwar

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Interview mit Stefan Merwar

Marketing müsse stark auf den Kunden ausgerichtet sein, sagt Stefan Merwar, Marketingdirektor bei sera.

Sie bauen gerade eine Social Media-Community auf. Wie gehen Sie dabei vor?

Wir haben gezielt eine dedizierte Social Media-Rolle geschaffen und arbeiten mit einem interdisziplinären Redaktionsteam, das aus verschiedenen Bereichen der Unternehmensgruppe stammt. Gemeinsam entwickeln wir einen strategisch durchdachten Redaktionsplan, der regelmäßig aktualisiert wird. Dabei legen wir besonderen Wert darauf, kanalübergreifend relevante Inhalte zu platzieren: Während wir auf LinkedIn gezielt unsere Technologien, Lösungen und Unternehmensentwicklungen kommunizieren, nutzen wir Plattformen wie TikTok oder Instagram, um Einblicke in unsere Unternehmenskultur, Ausbildungsangebote und das Miteinander bei sera zu geben. Denn gerade junge Talente erreichen wir dort besonders authentisch.

Welche Methoden waren dabei besonders erfolgreich?

Ein konkretes Beispiel war ein TikTok-Video, das viral ging — was uns gezeigt hat, wie wichtig Schnelligkeit und Trendgespür auf diesen Plattformen sind. Erfolgreiches Social Media erfordert, dass man Entwicklungen beobachtet, zügig reagiert und mit kreativen Inhalten überzeugt. Gleichzeitig pflegen wir auf Facebook und Instagram eine konstante Präsenz mit rund fünf Beiträgen pro Woche — so schaffen wir Wiedererkennung und bleiben im aktiven Dialog mit unserer Community.

„Es ist unsere DNA immer kunden- und lösungsorientiert zu arbeiten.“

Stefan Merwar, Director Digitization and Marketing

Auch Ihre Website haben Sie überarbeitet. Worauf lag dabei der Fokus?

Im Zentrum standen ganz klar unsere Nutzer. Auf Basis detaillierter Analytics-Auswertungen und eines intensiven Austauschs mit unseren Fachabteilungen haben wir die neue Website konsequent auf Kundennutzen ausgerichtet. Besucher finden dort nicht nur schnelle, präzise Informationen, sondern auch direkt ihre persönlichen Ansprechpartner — kompetent, produktnah und lösungsorientiert. Perspektivisch wollen wir das Nutzerverhalten noch gezielter analysieren, um unser digitales Angebot stetig zu verbessern.

Sind Ihre Marketingmethoden in allen Themenbereichen ähnlich?

Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz — aber immer angepasst an Zielgruppe und Anwendungsfeld. Im Bereich Maschinen- und Anlagenbau gibt es nach wie vor Kundengruppen, die physische Kataloge schätzen — und diese bieten wir selbstverständlich weiterhin an. Gleichzeitig ist der persönliche Austausch für uns nach wie vor essenziell, sei es auf Fachmessen oder im direkten Dialog. Zukünftig prüfen wir zusätzlich den Einsatz von intelligenten Chatbots auf unserer Website, um noch schneller auf Kundenanfragen reagieren zu können.

Wo nutzen Sie KI fürs Marketing?

Künstliche Intelligenz eröffnet uns neue Möglichkeiten — insbesondere in der Bild- und Textbearbeitung. Anstelle klassischer Produktfotos arbeiten wir zunehmend mit hochwertigen 3-D-Renderings, um unsere Lösungen noch anschaulicher zu präsentieren. Auch beim Texten unterstützt uns KI effektiv — etwa beim Strukturieren, Zusammenfassen oder Formulieren von Inhalten. Darüber hinaus setzen wir intern einen intelligenten Chatbot ein, der alle wichtigen Informationen eingelesen hat. Dieser erstellt automatisiert Meeting-Protokolle inklusive Aufgabenlisten — ein Beispiel, wie wir Digitalisierung konsequent im Arbeitsalltag verankern.

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