Unternehmens­portrait

Schneider Kunststofftechnik GmbH

Chemie/Kunststoff

Größenklasse A

4 Teilnahmen

In der Krise Neues wagen

Wie zahlreiche Hersteller war auch die Schneider Kunststofftechnik GmbH von der Coronakrise betroffen. Sie fertigt technische Kunststoffteile für Kunden aus der Automobilbranche, dem Maschinenbau sowie der Verpackungs- und der Sensortechnik. Angesichts der Einbußen durch die Pandemie entschied das innovationsfördernde Top-Management, ein zusätzliches Geschäftsfeld aufzubauen und investierte gemeinsam mit einem Partner in die Produktion medizinischer Schutzmasken.

Im Rahmen dieser Partnerschaft musste die Schneider Kunststofftechnik den Raum, das Personal und das nötige Know-how bereitstellen. Das Vertrauen des Top-Managements in die Mitarbeiter, sich dieses Know-how schnell aneignen zu können, war ebenso vorhanden wie der Entschluss zu investieren. „Wir sind immer wieder bereit zu Innovationen – ob es um Wasseraufbereitungsprodukte wie unsere UJETA-Wasserfilter oder um die technische Expertise für unsere Kunden geht, die etwa eigene Kunststoffkomponenten entwickeln möchten“, beschreibt die Geschäftsführerin Drita Schneider die Innovationskraft ihres Unternehmens.

Raum und Wissen gewinnen

Um die nötigen Kapazitäten für die Schutzmaskenproduktion zu schaffen, nutzte man den bereits bestehenden Raum in den Fertigungshallen: Hier setzten die Verantwortlichen ein Dreiraumkonzept um, ergänzt durch einen Reinraum und eine entsprechende Klima- und Lüftungstechnik. „Die Räume sind hervorragend ausgestattet. Damit hatten wir die erste Hürde erfolgreich genommen“, erläutert die Geschäftsführerin. Als sehr aufwendig gestalteten sich die Suche nach fachkundigem Personal und der Aufbau des neuen Know-hows. Hier ermutigte die Geschäftsleitung den langjährigen Produktionsleiter, seine Kenntnisse noch zu erweitern und den Wissensgewinn an die Mannschaft weiterzugeben.

Herausforderungen bewältigen

Trotz verschiedener Hürden gelang es so, nicht nur Kurzarbeit zu vermeiden, sondern mit der Produktion von bis zu 1,5 Millionen Schutzmasken pro Monat mitten in der Krise sogar zusätzliche Arbeitsplätze zu schaffen. Wie flexibel und entschlossen die Schneider Kunststofftechnik agieren kann, beweist auch die kurze Zeitspanne, in der die Maskenproduktion aufgebaut wurde: Im Mai 2020 wurde dies gemeinsam mit Kunden beschlossen, und bereits Ende Juni startete die Produktion. „Wir finden immer wieder neue Wege – auch in Krisenzeiten“, lautet das Credo von Drita Schneider.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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