Unternehmens­portrait

Sanitätshaus Koczyba GmbH

Gesundheitswesen

Pflege/Senioren

Größenklasse B

2 Teilnahmen

Gelebte und geliebte Innovation

Zu den Innovativsten ihrer Art gehört die Sanitätshaus Koczyba GmbH. Johann A. Koczyba gründete das Stammhaus 1981 im nordrhein-westfälischen Eschweiler. Mittlerweile leitet der Geschäftsführer Daniel A. Koczyba das Unternehmen in zweiter Generation. Er schuf systematische digitale Prozesse und ein Innovationsklima, das seinesgleichen sucht. An einem zentralen Standort und in acht „Centro Vital Shops“ arbeiten rund 200 Beschäftigte an individuellen Lösungen, die die Lebensqualität und die Mobilität ihrer Kunden im Alltag steigern.

Das Sanitätshaus Koczyba ist ein Komplettanbieter für 14 Fachbereiche, zum Beispiel Reha, Homecare oder Orthopädie. „Bei uns ist das Thema Innovation fest im Unternehmen verankert“, sagt Daniel A. Koczyba. Zu seinem „Business-Excellence-Team“ gehören neun Mitarbeiter aus unterschiedlichen Fachbereichen. Sie treffen sich regelmäßig und suchen nach innovativen Potenzialen. 2020 erstellten sie Test- und Hygienekonzepte, mit denen sie Coronateststellen schneller als andere aufbauten. Mit diesem Wissen berieten sie unter anderem das Land Nordrhein-Westfalen bei seinen Coronastrategien, etwa beim Krankenhausmanagement. „Wir sind zur zentralen Anlaufstelle für Materialbeschaffung geworden und regelmäßig in Krisenstäbe eingebunden“, berichtet Koczyba.

Mit E-Learning zu mehr Digitalisierung

Bemerkenswert ist auch die E-Learning-Plattform des Mittelständlers, die mit selbst gedrehten Filmen dazu beiträgt, dass interne Prozesse digitalisiert werden. „Unsere Koczyba-Spielregeln erklären etwa Vision und Geschichte der Firma, aber auch den Umgang mit Pausen und unserem Fuhrpark“, sagt Koczyba. Zudem kann sich jeder auf der Plattform innerhalb eines halben Jahres zur Führungskraft der nächsthöheren Position ausbilden.

Mit Spaß zu neuen Ideen

Die Belegschaft brachte 2020 insgesamt 1.775 neue Ideen und Verbesserungsvorschläge ein, von denen 74 % realisiert wurden. „Wenn meine Leute sehen, dass ihre Ideen erfolgreich sind, dann macht ihnen die Arbeit Spaß. Und aus dieser Freude entstehen dann wiederum neue Ideen“, erklärt Koczyba. Alle können täglich drei Flops, drei Tops und drei Verbesserungsvorschläge notieren. Nach einem wöchentlichen „Meeting mit dem Chef“ werden die drei wichtigsten Anregungen mit der Teamleitung besprochen. Diese priorisiert die Punkte und gibt ihre Favoriten an die nächsthöhere Ebene weiter. Im 14-tägigen Rhythmus gelangen so die wichtigsten Tops, Flops und Ideen bis zur Geschäftsleitung. So ist jeder am kontinuierlichen Verbesserungsprozess beteiligt. „Die besten Unternehmensberater sind für mich meine Mitarbeiter. Deshalb frage ich sie zuerst“, sagt der Geschäftsführer stolz.

Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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