Unternehmens­portrait
Interview Chris Müller

SAE-Institute GmbH

2021

Bildung/Weiterbildung

Größenklasse C

1 Auszeichnung

Identifikation und Leidenschaft liegen in unserer DNA.“

Chris Müller, Geschäftsführer

Alle bereit für den großen Auftritt

Das SAE-Institute ist ein privates Ausbildungsinstitut, das weltweit Studiengänge sowie Aus- und Weiterbildungen in den Fachbereichen Audio, Games, Music-Business, Film, Animation, Crossmedia und Web anbietet.

Mit großen Augen vor der Leinwand sitzen, Popcorn essen und den größten, neuesten und tollsten Blockbuster in Dolby Surround und 3-D bestaunen: An diesem Erlebnis bombastischer Bild- und Toneffekte arbeiten hinter den Kulissen nur die Besten ihres Fachs mit viel Wissen und Leidenschaft. Die SAE-Institute GmbH bildet die Medienprofis der Zukunft aus und setzt dabei auf digitales Lernen, spannende Kooperationen über die Unterhaltungsindustrie hinaus und auf das starke, familiäre Band, das die ganze Branche zusammenhält.

Seit seiner Gründung Ende der 1970er-Jahre hat sich das SAE-Institute weltweit zu einer der größten Bildungseinrichtungen in den Sparten Audio, Games, Music-Business, Film, Animation, Crossmedia und Web entwickelt. An 54 Schulen in 28 Ländern werden die Profis ausgebildet, die Leinwandträume wahr werden lassen. Doch 2020 hat sich vieles verändert.

Pandemie als Katalysator

Mit dem Lockdown mussten von einem Tag auf den anderen alle neun SAE-Standorte in Deutschland geschlossen werden. Das hat den Studienbetrieb jedoch keineswegs ausgebremst. Binnen eines Wochenendes wurden 180 Vorlesungen auf Onlinestreaming umgestellt. Keine einzige Stunde fiel aus. Das Projekt „Digital Transformation“, das sich mit verschiedenen Online-Elementen und -Technologien befasst, war schon vorher in Planung und konnte nun schnell umgesetzt werden. „Wir waren vorbereitet und konnten vom Pilotprojekt direkt in den Livebetrieb wechseln“, erzählt der Geschäftsführer Chris Müller stolz. „Blended Learning“ nennt sich die Kombination aus interaktiven Onlinevorlesungen und betreuten Events direkt auf dem Campus. Neben dem Campus 4.0 mit frisch digitalisierten Klassenräumen steht gerade jetzt die Onlinecommunity im Mittelpunkt, die die enge Verbindung zwischen Studenten, Dozenten, Mitarbeitern, Ehemaligen und interessanten Menschen aus der Medienbranche weiter stärken soll.

Herzensprojekt Nachhaltigkeit

Die Studenten werden auch auf die boomende Gamingbranche vorbereitet und nutzen ihr Wissen für den guten Zweck. Denn das SAE zeigt gern offen seine Fähigkeiten und fördert zahlreiche Open-Innovation- Projekte, die über die Medienbranche hinausgehen. Müllers Herzensprojekt ist das Thema Nachhaltigkeit, beispielsweise die Kooperation mit dem WWF. Mehr als 150 Studierende haben rund 30 kreative Onlinespiele entwickelt, mit denen auf das Thema Naturschutz aufmerksam gemacht wird: zum Beispiel auf „Mittlere Elbe“, eines der bislang größten Naturschutzprojekte des WWF in Deutschland. „Das ist für uns eine tolle Möglichkeit, unser Können auch über unser Kernthema hinaus zu zeigen“, sagt Müller erfreut. Quasi als Generalprobe für den ganz großen Auftritt nach dem Studienabschluss.

SAE-Institute GmbH

Warum für das gute Innovationsklima bei SAE ein familiäres Miteinander wichtiger ist als streng geordnete Prozesse, erklärt Chris Müller.

Herr Müller, wie lassen Sie in Ihren Teams Innovationen entstehen?

Innovation kann man nicht auf einem Blatt Papier designen. Mit der Leidenschaft kommt sie ganz von selbst. Feste Innovationsteams gibt es bei uns daher nicht, jeder Einzelne muss sich als Innovationszelle fühlen. Die Kollegen suchen sich selbstständig Sparringspartner, mit denen sie ihre Ideen realisieren. Dabei ist Scheitern okay. Es ist schlimmer, etwas nicht probiert zu haben, als es gar nicht erst zu versuchen.

Bei so viel Freiheit im Innovationsprozess – wo sehen Sie Ihre Rolle als Geschäftsführer?

Ich glaube an eine Organisationsform, die sich an Werten orientiert. Im Fokus stehen die Menschen und ihre Beziehungen. Daran wächst das ganze Unternehmen, und ich bin dabei die unterstützende Hand. Ich kam vor 26 Jahren zum SAE-Institute und wurde hier zum Tontechniker ausgebildet. Fast alle Kollegen haben die gleiche Schule durchlaufen. Identifikation und Leidenschaft liegen in unserer DNA. Dass ich jetzt Chef bin, ist purer Zufall, und es ist eine Ehre für mich, zur Familie zu gehören.

Wie überträgt sich Ihre Leidenschaft auf die Studenten bei SAE?

Unser Ziel ist Employability. Das Studium bei uns muss praxisnah auf die Industrie vorbereiten, damit unsere Studenten ihren künftigen Job mit Leidenschaft ausüben können. Denn nur Leidenschaft treibt Menschen an, gute Arbeit zu leisten. Wir  verstehen uns daher nicht einfach nur als Ausbilder, wir bieten auch eine berufliche Heimat.

Das SAE-Institute ist ein weltumspannendes System aus Bildungseinrichtungen. Wie gestalten Sie eine globale Heimat?

Viele, die bei uns studiert haben, kommen wieder – als Mitarbeiter, Mentor oder als Dozent. Seit 2003 schaffen wir mit unserer „Alumni Association“ ein globales Netzwerk aus Menschen, die spannende Jobs in der Medienbranche haben und die alle das Gleiche antreibt. Mittlerweile sind es mehr als 12.000 Absolventen, die unseren Studenten eine echte Perspektive geben. Und unter uns: Wir sind allesamt Feierbiester und treffen uns auch nach Feierabend, gerade virtuell, von Los Angeles bis Berlin – einfach um eine gute Zeit miteinander zu verbringen. Der Spaß darf nie verloren gehen. Das ist das Wichtigste für ein gutes Innovationsklima, und so wird SAE zur Heimat.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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