Unternehmens­portrait

Roland Werk GmbH

Zweiradbau

Größenklasse A

1 Teilnahme

Digitalisiert auf ein neues Level

Das Rad neu erfinden – das gelingt auch einem Hersteller von Laufrädern nicht. Die Roland Werk GmbH, die auf Laufräder für Fahrräder und Mobilitätslösungen sowie auf Fahrradanhänger spezialisiert ist, hat jedoch etwas anderes neu aufgesetzt: Alle Prozesse rund um die Beschaffung, die Produktion und die Auslieferung wurden dokumentiert und digitalisiert. Das macht diesen Mittelständler, der derzeit in einem Generationenwechsel begriffen ist, deutlich schneller. Zudem wird so der interne Wissenstransfer unterstützt.

Als klassischer Mittelständler auf Wachstumskurs beschäftigt dieses Unternehmen viele erfahrene Mitarbeiter, die bald in den Ruhestand gehen werden. Und auch auf der Führungsebene steht eine Umbesetzung an: Der langjährige Geschäftsführer Thomas Kalkhoff übergibt den Stab gerade an seinen Mitgeschäftsführer und Nachfolger Heiko Plorinn. Um das Wissen der ausscheidenden Mitarbeiter für neue Kollegen zu erhalten, hat die Geschäftsleitung kräftig in den Aufbau eines internen Wissensmanagements investiert. Dafür wurden die Arbeitsprozesse nicht nur analysiert und dokumentiert, sondern auch deutlich optimiert.

Produktionsprozesse visualisiert

Der Großteil der Abläufe wird nun digital gesteuert. Artikelspezifika und Arbeitsschritte sind in Datenbanken festgehalten und genau beschrieben. So kann die Produktion noch auftragsbezogener gestaltet werden. „Wir können jetzt alle Produktionsprozesse visualisiert darstellen und viel exakter berechnen, was wir wann, in welcher Reihenfolge und mit welchen Maschinen bauen. Das ermöglicht es uns, deutlich langfristiger zu planen und zu steuern“, sagt der Geschäftsführer Heiko Plorinn erfreut.

Systematisch lenken und kombinieren

Diese Digitalisierung der Arbeitsprozesse hat dazu beigetragen, die Roland Werk GmbH auf ein neues Level zu heben und ihre Vorreiterposition weiter zu festigen. „Wir sind heute in Deutschland, wenn nicht sogar in Europa, der Laufradproduzent mit dem breitesten Spektrum an Fertigungsmöglichkeiten. Wir haben eine unheimliche Bandbreite an Produkten und entsprechend viele Maschinen und Arbeitsschritte, die wir nun systematisch lenken und kombinieren können“, erläutert Plorinn. So konnten auch die Folgen der Coronakrise souverän gemeistert werden. „Viele Lieferprozesse haben sich stark verlängert. Wir müssen zum Teil schon eineinhalb bis zwei Jahre im Voraus unsere Bestellung aufgeben. Dank unserer neuen IT können wir bestehende Daten nun besser auswerten und künftige Bedarfe ableiten“, sagt Plorinn. Das ermöglicht schnellere und zuverlässigere Lieferungen – die perfekte Grundlage für weiteres Wachstum.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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