Unternehmens­portrait

Reif Baugesellschaft mbH & Co. KG

Baugewerbe/Handwerk

Größenklasse C

1 Teilnahme

Baustelle 4.0

Mit Building-Information-Modeling und 3-D-Baggersteuerung realisiert die Reif Baugesellschaft mbH & Co. KG die Baustelle 4.0. Das Traditionsunternehmen hat seine Stärken im Erd-, Straßen- und Bahnbau, im Tief- und Rohrleitungsbau sowie bei Bauwerkssanierungen. Neuheiten wie ein digitales Planungstool werden schrittweise in den Alltag integriert. Für innovative Prozesse sind „Kernprojektkreise“ verantwortlich, die sich autonom und abteilungsübergreifend organisieren.

Wenn es Mittelständler wie Reif nicht gäbe, wären Straßen löchrig und Abwasserkanäle undicht. Es gäbe keine Radwege und keine Schnellbahntrassen. Die 1930 gegründete Baufirma ist primär für die öffentliche Hand und für Unternehmen wie die Deutsche Bahn tätig und schafft so eine funktionierende Infrastruktur. Weil gerade beim Bauen Faktoren wie ressourcenschonender Materialeinsatz, effiziente Prozesse und Ökologie gefordert sind, setzt man mehr denn je auf Building-Information-Modeling (BIM): Ein digitales Tool hilft bei Planung, Bau und Betrieb von Verkehrswegen und Anlagen.

Selbstlernprozess in Sachen BIM

„Mithilfe von BIM werden alle relevanten Bauwerksdaten am Rechner erfasst, kombiniert und modelliert. Die Basis dafür können zukünftig auch Drohnen oder fahrende Miniroboter liefern, die sich auf den Baustellen bewegen“, erklärt der kaufmännische Geschäftsführer Ivo Worech. Wie die Einführung bei Reif lief? Nach einer Grundlagenschulung betreibt man nun „Selbststudium“, um zur optimalen Nutzung der Technologie zu finden. Auf Probebaustellen kommt jeweils ein neuer BIM-Baustein zum Einsatz. Das Projektteam überträgt seine Erfahrungen dann auf andere Baustellen und nimmt sich ein neues Modul vor.

Echte Kontakte unabdingbar

Innovationsprozesse werden bei Reif vor allem von motivierten Mitarbeitern angestoßen und in monatlichen Meetings kontrolliert. Seit 2020 schalten sich die Teilnehmer coronakonform über Videokonferenzsysteme zusammen. Ivo Worechs Fazit ist positiv. Der technische Geschäftsführer Thomas Steffen meint aber: „Für unsere Arbeit in der Baubranche ist nach wie vor der echte Kontakt wichtig.“ Jeder Innovationsprozess wird einem sogenannten Kernprojektkreis zugeordnet. Der stimmt sich eigenständig und abteilungsübergreifend mit weiteren Kollegen ab und holt benötigte Informationen auf kurzem Wege ein. Die Chefs sind sich einig: „Der freie Meinungsaustausch trägt in hohem Maße zum täglichen Gelingen bei.“

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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