Unternehmens­portrait
Interview Manfred Dreisbusch

PROLIFE homecare GmbH

Gesundheitswesen

Pflege/Senioren

Größenklasse B

3 Teilnahmen

Digitalisierte Prozesse sind wichtig, ersetzen aber nicht das persönliche Gespräch.“

Manfred Dreisbusch, Geschäftsführer

Immer gut beraten

Wer nach einer ernsteren Operation nach Hause entlassen wird, ist oft auf ambulante Hilfsmittel angewiesen. Ein Fall für die PROLIFE homecare GmbH: Die Lieferantin von beratungsintensiven Medizinprodukten für Menschen mit chronischen Krankheiten steht für eine individuelle, markenunabhängige Beratung. Die können Patienten online in Anspruch nehmen, aber auch persönlich, über das Telefon oder per Videochat. Dank des guten Innovationsklimas bringen die Mitarbeiter viele neue Ideen ein, was wesentlich zum Erfolg dieses Mittelständlers beiträgt.

Dieser Dienstleister für beratungsintensive Hilfsmittel ist spezialisiert auf chronische Krankheiten wie Inkontinenz, chronische Wunden oder künstliche Ausgänge. Einen diskreten Einstieg in die Versorgung bietet die informative Website von PROLIFE und der Onlineproduktfinder. Jedoch auch eine persönliche Beratung steht auf Wunsch zur Verfügung: Erfahrene medizinische Experten suchen die Patienten auf und finden gemeinsam mit ihnen die passenden Produkte für das jeweilige Krankheitsbild. „Bei uns können sich Menschen, die auf medizinische Hilfsmittel angewiesen sind oder sein werden, umfassend informieren. So werden ihnen Ängste genommen“, erklärt der Geschäftsführer Manfred Dreisbusch.

Motivierte Mitarbeiter sichern den Erfolg

Bei PROLIFE ist man stolz auf das große und erfahrene Team medizinisch ausgebildeter Berater. Deren Know-how wird konsequent genutzt: Alle Mitarbeiter sind stets aufgefordert, ihre Ideen einzubringen und an neuen Projekten mitzuarbeiten. Die Präsentation und Bewertung der Verbesserungsvorschläge erfolgen zeitnah auf allen zuständigen Ebenen. Flache Hierarchien und dezentrale Strukturen tragen ebenfalls zu einer Unternehmenskultur der Offenheit bei. So entstand zum Beispiel während der Coronapandemie die Idee, Tablets an die Kunden zu vermieten, um sie per Videoeinweisung mit ihren Hilfsmitteln vertraut zu machen.

Kontinuierliche Optimierungen

Damit die Firma auch in Zukunft einer der Branchenführer bleibt, engagiert sich das Top-Management für die kontinuierliche Verbesserung der angebotenen Dienstleistungen. Das Schlüsselelement dafür ist die gute Kommunikation der Führungsebene mit den verschiedenen Fachgruppen – den regionalen Außendienstteams, dem Customerservice sowie dem Online- und dem administrativen Team. Man trifft sich wöchentlich und verankert neu gewonnene Erkenntnisse zeitnah in den verschiedenen Fachbereichen. „Wir sind nicht ohne Grund das größte inhabergeführte Homecareunternehmen Deutschlands“, betont der Geschäftsführer Ansgar Tump.

PROLIFE homecare GmbH

Wie wichtig das Feedback der Kunden und der Austausch mit externen Beratern und medizinischen Fachleuten für PROLIFE sind, erläutert Manfred Dreisbusch.

Die Wünsche und Fragen der Kunden sind nicht selten Treiber für Innovationen. Wie sehen Sie das?

Dem kann ich aufgrund meiner Erfahrungen als Berater nur zustimmen. Wer Kunden gut zuhört, kann viel erfahren – über den Hilfsmittelbedarf, aber auch darüber, was gut läuft und wo noch nachgebessert werden kann. Dabei ist es natürlich essenziell, auf Wünsche und Nachfragen einzugehen, denn bei jedem Patientenkontakt möchten wir lernen und besser werden. Zu diesem Zweck nutzen wir zum Beispiel Fragebögen und werten Telefongespräche und das Onlinefeedback konsequent aus.

Wie nutzen Sie die Expertise von Partnerfirmen oder externen Beratern?

Wir erreichen unsere Ziele auf unterschiedlichen Wegen – auch mithilfe externer Berater. So arbeiten wir zum Beispiel mit einer Digitalagentur in Hamburg oder mit einer Grafikdesignerin in Düsseldorf zusammen, deren Ideen uns bereichern. Ebenso sind wir mit Lieferanten und Partnerunternehmen aus der Gesundheitsbranche kontinuierlich im Gespräch. Der Austausch untereinander bringt viel, auch der mit Vertretern von Kliniken, etwa mit denen der Universitätskliniken Gießen und Marburg. Außerdem organisiert PROLIFE mehrmals im Jahr bundesweite Fortbildungs- und Informationsveranstaltungen. Als Konsequenz aus den coronabedingten Kontaktbeschränkungen entwickeln wir aktuell in enger Kooperation mit der Hamburger „University of Applied Sciences Europe“ ein digitales Format.

Digitale Technologien gewinnen immer mehr an Bedeutung. Was bedeutet das für PROLIFE?

Digitalisierte Prozesse beim Ein- und Verkauf, im Bestellwesen und bei der Kundenberatung sind unser tägliches Geschäft. Wir entwickeln uns darin ständig weiter. Ein Beispiel: Mittels der digitalen Bestellung direkt beim Lieferanten können wir die logistischen Abläufe sehr effizient abwickeln; die Ware wird vom Lieferanten unmittelbar an den Kunden versendet. Das hat sich während der Coronapandemie als sehr positiv erwiesen, denn es entstanden keine Lieferengpässe durch eventuelle Einschränkungen. Es ist völlig klar, dass niemand mehr am Thema Digitalisierung vorbeikommt. Dennoch ist das analoge Beratungsgespräch nach wie vor wichtig, denn der menschliche Faktor darf gerade im Gesundheitswesen nicht unterschätzt werden.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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