Unternehmens­portrait

Progroup AG

Druck/Papier/Verpackung

Größenklasse C

1 Teilnahme

Erst säen, dann ernten

Als Jürgen Heindl vor rund 30 Jahren die heutige Progroup AG gründete, war sein Geschäftsmodell revolutionär. Es fokussierte sich nicht auf den gesamten Verpackungsprozess, sondern auf einen Teilschritt: die Produktion von Wellpappenrohpapier und Wellpappformaten. Damit konnten zahlreiche mittelständische Verpackungsmaterialhersteller beliefert werden, mit denen langfristige Partnerschaften eingegangen wurden. Langfristig denken – das zeichnet auch die Innovationsstrategie des Unternehmers aus.

Das Unternehmen, das in der Bewertungskategorie „Innovationsförderndes Top-Management“ Bestnoten erzielt, bereitet im Moment einen Generationswechsel vor. Zum Jahreswechsel 2022/2023 übergibt Jürgen Heindl den Vorstandsvorsitz an seinen Sohn und bisherigen Stellvertreter Maximilian Heindl. An der langfristigen Innovations- und Wachstumsstrategie der Firma und an ihren ehrgeizigen Investitionsvorhaben wird sich dadurch nichts ändern: Für den Bau von acht neuen Wellpappenformatwerken und einer Papierfabrik, die in der seit 2015 andauernden aktuellen Strategieperiode schon entstanden sind oder bis 2025 entstehen sollen, plant man mit Investitionen in Höhe von rund 1,3 Mrd. €, 650 Mitarbeitende sollen neu eingestellt werden.

Nah beim Kunden

Doch wie kommt ein derartiges Wachstum zustande? Zum einen dank des innovativen Geschäftsmodells, das von Jürgen Heindl kreiert wurde: Der Unternehmer setzt auf langfristige Partnerschaften und hat seine Wellpappenformatwerke oft direkt neben den Werksanlagen seiner Kunden aufgebaut. So entstanden Verpackungsparks mit kurzen Wegen und großen Synergieeffekten. Zum anderen setzt der ganze Vorstand nicht nur auf Automatisierung, sondern auf Vollautomation. Eine moderne Produktionsanlage, so die Vision von Jürgen Heindl, unterscheidet sich kaum von einem Flugzeug – sie läuft fast immer per Autopilot.

Investition in Ökologie und Nachhaltigkeit

Familienbetriebe denken langfristig. So investierte das Unternehmen stolze 465 Mio. € in den Bau einer neuen Papierfabrik in Sandersdorf-Brehna, davon wurden allein 100 Mio. € nur dafür ausgegeben, dass die Fabrik hohen Anforderungen an Ökologie und Nachhaltigkeit gerecht wird. Es wurde beispielsweise eine innovative Wasserkreislaufbearbeitungsanlage eingebaut, die wie eine biologische Niere funktioniert. Sie reduziert den Wasserverbrauch um 80 % und liefert zudem noch Energie. Bezug zur Natur hatte Jürgen Heindl schließlich schon als Kind, denn aufgewachsen ist der Vorstandsvorsitzende auf einem Bauernhof. Und dort hat er eines gelernt: Wenn man eine reiche Ernte einfahren will, darf man am Saatgut nicht sparen.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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