Unternehmens­portrait

Profol GmbH

Chemie/Kunststoff

Größenklasse C

1 Teilnahme

Vom Perfektionieren zum Ausprobieren

Wenn ein Unternehmen sich neu aufstellen will, erfordert dies oftmals einen Kulturwandel. Genau vor einer solchen Situation stand die Profol GmbH vor einigen Jahren: Ihr Kernmarkt schrumpfte, sodass künftiges Wachstum die Erschließung neuer Geschäftsfelder erforderte. Deshalb war Offenheit gefragt und die Bereitschaft, neu zu denken – weg vom Perfektionieren, hin zum Ausprobieren. Dass der Mittelständler dies grandios meistert, zeigt sein hervorragendes Abschneiden in der Bewertungskategorie „Innovationsklima“.

Groß geworden ist Profol mit der Entwicklung PVC-freier Kunststofflösungen für den Büroartikelmarkt. Doch für Windows-Ordner benötigt niemand Schnellhefter und Klarsichtfolien. Deshalb ist Diversifizierung gefragt – verbunden mit einem Blick über den Tellerrand, der auch Chancen in anderen Branchen erkennt: etwa im Bereich der Plastikverpackung, wo sich Polypropylenfolien allein schon deshalb anbieten, weil sie aus einem einzigen Stoff bestehen und deshalb gut recycelbar sind. Oder im Leichtbau, für den Profol ein völlig neues Konzept für die Glasfaserverstärkung von Polypropylen entwickelt hat.

Viele Optionen ausprobieren

Neuartige Produkte zu entwickeln erfordert eine ganz andere Art von Kreativität als die Weiterentwicklung eines bestehenden Sortiments. „Wir versuchen im gesamten Unternehmen den Sinn dafür zu schärfen, dass Innovation das Ausprobieren vieler verschiedener Optionen bedeutet“, erläutert der Geschäftsführer Dr. Philipp Schieferdecker. Ein Kulturwandel, zu dem es auch gehört, sich nicht mehr nur an den Anforderungen der Kunden auszurichten. „Wenn man dem Kunden zuhört, hilft das, vorhandene Produkte zu optimieren. Es ist aber nicht die optimale Voraussetzung dafür, in neue Märkte und neue Produkte hineinzugehen“, betont Dr. Schieferdecker.

Just do it

In zahlreichen Workshops mit Produktentwicklern, Vertriebsmitarbeitern und weiteren Kollegen haben die Verantwortlichen neue Innovationsmethoden vorgestellt und auch gleich eingeübt. Denn im Innovationsmodus geht es hauptsächlich darum, sich aktiv auf die Suche nach noch unzureichend befriedigten Kundenbedürfnissen zu machen und neue, bessere Lösungen dafür zu entwickeln. Dabei setzt man unter anderem auf die „Jobs to be done“-Methode, bei der es darum geht, den Nutzen hinter einem Produkt zu definieren. Zudem werden sämtliche Mitarbeiter im Rahmen eines „Just do it“-Programms ausdrücklich dazu ermutigt, neue Ideen und Vorschläge einzubringen. Ein deutlicher Beleg dafür, dass der Mittelständler den Kulturwandel nicht nur proklamiert, sondern tatsächlich lebt.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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