Unternehmens­portrait

Probst GmbH

2023

Anlagen-/Maschinenbau

Größenklasse B

1 Auszeichnung

v. l. n. r.: Dr. Richard Gärtner (Entwicklungsleiter), Eric Wilhelm (Geschäftsführer)

Nachhaltig zur Baustelle der Zukunft

Mehr Nachhaltigkeit für das Bauwesen — das ist das Ziel der Probst GmbH: Der Weltmarktmarktführer bei Greif- und Verlegetechnik entwickelt Innovationen für eine ergonomische Verarbeitung von Baustoffen. Seit er Teil einer Holding ist, nutzt das Top-Management das Konzept „Scaling up für Startups“ von Verne Harnish, um die internen Prozesse wachstumsorientiert zu modellieren. Im innovationsfreundlichen Klima des Familienunternehmens können die Beschäftigten eigene Ideen entfalten.

Die gesamte Firmengruppe ist seit 2020 klimaneutral. Entwicklungsthemen wie Verringerung von Lärmemissionen, Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit der Prozesse sind für die weltweit fast 200 Beschäftigten nicht Zukunft, sondern schon Gegenwart. So entstand mit der Innovation „VM301-GREENLINE“ die weltweit erste vollelektrisch angetriebene Pflasterverlegemaschine, die ein abgasloses Arbeiten und ein nahezu geräuschloses Verlegen von Pflastersteinen ermöglicht.

Ganzheitliches Prozessverständnis

Das Innovationsmanagement wird koordiniert vom Forschungs- und Entwicklungsleiter und dem Leiter des Produktmanagements. Als Basis dient ein „Project-Gates-Process“. Der Geschäftsführer Eric Wilhelm sagt dazu: „Wir haben es uns zur Aufgabe gemacht, jedem Mitarbeiter ein Prozessverständnis zu vermitteln, das über die einzelnen Projektphasen hinaus den gesamten Produktlebenszyklus im Blick behält.“ Dabei erhalten die Bereichsleiter intensivere Einblicke, damit sie zugleich als Multiplikatoren agieren können. Alle drei Monate können die Beschäftigten zudem an den Quartalszielen mitwirken und erhalten dafür eine kleine Sachprämie oder in besonderen Fällen einen finanziellen Bonus. Eine firmenweite digitale Ideenplattform motiviert die Mitarbeiter zusätzlich dazu, ihre Ideen und Verbesserungsvorschläge einzubringen.

Verantwortungsvoll zu mehr Effizienz

Auszubildende werden von Probst mittels eines jährlichen Azubi-Projekts gefördert. Ein Beispiel dafür ist das 2021 gestartete Azubi-Nachhaltigkeitsprojekt. Dabei analysierten die Azubis die internen Prozesse und entwickelten auf dieser Basis Nachhaltigkeitskonzepte. Nach einer der abschließenden Präsentation budgetierte die Führungsriege vier Projekte, die die Azubis seither in Eigenregie realisieren. Bei der internen Organisation hat das Top-Management die Entscheidungskompetenzen effizient auf mehreren Ebenen angesiedelt. „Dank dieser neuen Innovationsprozesse konnten wir die Zeit, die für kundenspezifische Entwicklungen benötigt wird, inzwischen massiv verkürzen“, unterstreicht Eric Wilhelm.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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