TOP 100-Jubiläumsrunde: Innovative Mittelständler gefragt

22. September 2022

Überlingen – Jubiläum: Bereits zum 30. Mal sucht der Innovationswettbewerb TOP 100 die innovativsten Mittelständler Deutschlands. Die Unternehmen können sich noch bis zum 31. Oktober um das TOP 100-Siegel 2023 bewerben. Das wissenschaftliche Auswahlverfahren enthält fünf Kategorien.

Als TOP 100 1993 erstmals an den Start ging, sah der Alltag vieler Menschen noch ganz anders aus. „Bei der Premiere 1993 steckten Internet und Mobilfunk noch in den Kinderschuhen, und die Welt folgte weitgehend einem analogen Takt“, bemerkt Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar, Mentor von TOP 100. „Für die jüngere Generation heute eine unvorstellbare Zeit“, ergänzt er. Dass sich in den vergangenen drei Jahrzehnten so viel getan habe in allen Lebensbereichen, liege vor allem an mutigen Innovationsführern, die Veränderungen vorangetrieben hätten.

Genau solche Innovationsführer prämiert der Wettbewerb TOP 100 auch in seiner Jubiläumsrunde. Die Kandidaten müssen sich in fünf Kategorien beweisen: Beim „Innovationsfördernden Top-Management“ geht es darum, inwiefern die Geschäftsführung Innovationen im Unternehmen voranbringt. Bei der Kategorie „Innovationsklima“ wird geschaut, ob die Mitarbeiter beispielsweise Freiräume haben, um eigene Ideen zu entwickeln. „Innovative Prozesse und Organisation“ wirft einen Blick auf die Abläufe und Innovationsprozesse im Unternehmen, während „Außenorientierung / Open Innovation“ die Zusammenarbeit mit Partner und Kunden ins Visier nimmt. Schließlich wird bei „Innovationserfolg“ überprüft, ob all diese Bemühungen zu konkreten Markterfolgen oder auch zu vermehrten Patentanmeldungen geführt haben (detaillierte Erläuterung aller Kriterien unter https://www.top100.de/teilnahme/pruefkriterien/).

Untersucht wird die Innovationskraft der Bewerber von dem Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke und seinem Team. Insgesamt umfassen die fünf Kategorien mehr als 100 Leistungsindikatoren. Damit alle Bewerber dieselben Chancen haben, gibt es drei Größenklassen, die sich nach Mitarbeiteranzahl sortieren: Größenklasse A (bis 50 Mitarbeiter), B (51 bis 200 Mitarbeiter) und C (mehr als 200 Mitarbeiter). Gründer und Veranstalter des Wettbewerbs ist compamedia aus Überlingen. Welche Bewerber das TOP 100-Siegel erhalten, darüber entscheiden allein Prof. Dr. Nikolaus Franke und sein Team.

Die Bewerbung ist für die Mittelständler kostenlos. Schaffen sie es nach der unabhängigen Auswahlentscheidung in die TOP 100, ist eine Gebühr für das Nutzungsrecht des TOP 100-Siegels, für die wissenschaftliche Ergebnisaufbereitung in der individuellen Innovationsbilanz, für begleitende PR-Arbeit und für die Erstellung eines Firmenporträts für das Web und das TOP 100-Buch zu entrichten. Diese Gebühr ist nach Größenklassen gestaffelt und beträgt 9.400, 9.900 oder 11.400 Euro (jeweils zuzüglich Mehrwertsteuer). Die TOP 100 2023 werden Anfang nächsten Jahres öffentlich bekannt gegeben.

TOP 100: der Wettbewerb

Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung liegt seit 2002 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Mit 26 Forschungspreisen und über 200 Veröffentlichungen gehört er international zu den führenden Innovationsforschern. Mentor von TOP 100 ist der Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Mittelstandsverband BVMW. Die Magazine manager magazin und impulse begleiten den Unternehmensvergleich als Medienpartner. Mehr Infos und Anmeldung unter www.top100.de.

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