356 Unternehmen hatten in der 33. Runde von TOP 100 ihre Bewerbung eingereicht. 282 Mittelständler bestanden das Auswahlverfahren und erhielten am Jahresanfang das TOP 100-Siegel 2026 (maximal 100 pro Größenklasse). Christian Wulff wird den Preisträgern jetzt auf dem Summit im Heidelberg Congress Center dazu persönlich gratulieren. Anlässlich der Preisverleihung hebt er die große Bedeutung der geleisteten Innovationsarbeit hervor: „Die Innovationen der ausgezeichneten Unternehmen antworten auf wichtige Herausforderungen unserer Zeit, etwa auf das Gebot der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung, auf die mit KI noch rasanter voranschreitende Digitalisierung oder die wieder stärker ins Bewusstsein gerückte Notwendigkeit der Verteidigungsfähigkeit.“
Um in die TOP 100 zu gelangen, mussten die ausgezeichneten Unternehmen in den fünf Kategorien Innovationsförderndes Top-Management, Innovationsklima, Innovationsprozesse und Organisation, Außenorientierung / Open Innovation sowie Innovationserfolg überzeugen. Zentral dabei ist die Frage, ob den Innovationen innovationsförderliche Strukturen und eine innovative Unternehmenskultur zugrunde liegen (weitere Informationen zu den Prüfkriterien unter www.top100.de/teilnahme/pruefkriterien/). Damit alle Bewerber die gleiche Chance haben, wird das Siegel in drei Größenklassen vergeben, die sich nach der Anzahl der Beschäftigten richten: bis 50 Mitarbeiter, 51 bis 200 Mitarbeiter und mehr als 200 Mitarbeiter.
Geleitet wurde das Auswahlverfahren von dem Innovationsforscher Prof. Dr. Nikolaus Franke von der Wirtschaftsuniversität Wien. Er ist von dem Innovationsmanagement der Preisträger beeindruckt: „Die TOP 100-Unternehmen schaffen Strukturen, Prozesse und Führungsmechanismen, die Innovation zur logischen Konsequenz machen. Sie verstehen es, Kundennähe in neue Ideen zu übersetzen“, sagt er. „Vor allem aber bauen sie eine Unternehmenskultur auf, in der Veränderung nicht als Bedrohung, sondern als Normalzustand verstanden wird.“ Verschiedene Kennzahlen belegen die Innovationskraft der diesjährigen Top-Innovatoren. So sind diese in den vergangenen drei Jahren 18,5 Prozentpunkte stärker als ihre jeweilige Branche gewachsen. Zudem erwirtschafteten sie einen großen Anteil ihres Umsatzes, konkret: 36,4 Prozent, mit Innovationen und innovativen Verbesserungen. Die Umsetzung von Mitarbeiterideen trug außerdem durchschnittlich 2,9 Prozent zum Umsatz bei. 61 nationale und 18 Weltmarktführer unter den TOP 100 unterstreichen die Vorreiterrolle, die die ausgezeichneten Unternehmen im deutschen Mittelstand spielen.
Die drei besten Unternehmen jeder Größenklasse gelangten in eine weitere Auswahlrunde. Die TOP 100-Jury (www.top100.de/jury) wählte dann für jede Größenklasse den „Innovator des Jahres“, also den Erstplatzierten. Diese Mit-telständler schafften es auf das Podium:
Größenklasse der Unternehmen mit bis zu 50 Mitarbeitern:
1) BIT Consulting GmbH, 79106 Freiburg
2) EintrachtTech GmbH, 60528 Frankfurt am Main
3) ST Engineering Applied Solutions GmbH, 64546 Mörfelden-Walldorf
Größenklasse der Unternehmen mit 51 bis 200 Mitarbeitern:
1) Greenflash GmbH, 45127 Essen
2) Active Fiber Systems GmbH, 07745 Jena
3) ehotel AG, 10409 Berlin
Größenklasse der Unternehmen mit mehr als 200 Mitarbeitern:
1) Peter Huber Kältemaschinenbau SE, 77656 Offenburg
2) Pajunk Holding AG, 78187 Geisingen
3) Fritz Kübler GmbH, 78054 Villingen-Schwenningen
Weitere Informationen zu allen ausgezeichneten Unternehmen sowie Bildmaterial zum Wettbewerb sind unter www.top100.de abrufbar.
TOP 100: der Wettbewerb
Seit 1993 vergibt compamedia das TOP 100-Siegel für besondere Innovationskraft und überdurchschnittliche Innovationserfolge an mittelständische Unternehmen. Die wissenschaftliche Leitung lag von 2002 bis 2026 in den Händen von Prof. Dr. Nikolaus Franke. Franke ist Gründer und Vorstand des Instituts für Entrepreneurship und Innovation der Wirtschaftsuniversität Wien. Ab der Runde 2027 wird Prof. Dr. Katharina Hölzle die wissenschaftliche Leitung übernehmen. Hölzle ist unter anderem geschäftsführende Institutsleiterin des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft und Organisation IAO. Mentor von TOP 100 ist der frühere Bundespräsident und Ministerpräsident Christian Wulff. Projektpartner sind die Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung und der Mittelstandsverband BVMW. Das Magazin manager magazin begleitet den Unternehmensvergleich als Medienpartner, das Magazin „ZEIT für Unternehmer“ als Kooperationspartner. Mehr Infos und Anmeldung unter www.top100.de.
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