Unternehmens­portrait

Peter Huber Kältemaschinenbau AG

Anlagen-/Maschinenbau

Kälte/Klima/Sanitär/Heizung

Größenklasse C

9 Teilnahmen

Erfolg im Heißen wie im Kalten

PLATZ 2

In Laboratorien, Technikumsanlagen und bei Produktionsverfahren kommt es oft auf ganz genaue Temperaturen an. Die Peter Huber Kältemaschinenbau AG kann Temperieraufgaben von –125 °C bis +425 °C erfüllen. Der Weltmarktführer mit Sitz in Offenburg hat 2020 weiter expandiert. Um die Produkte und Prozesse im Sinne des Kunden immer weiterentwickeln zu können, gewährt das Management seinen Mitarbeitern viele Freiheiten.

„Wir mussten nie auf den Wettbewerb reagieren, sondern der reagiert auf uns“, sagt der Vorstandsvorsitzende Daniel Huber. Kaum ein Unternehmen kann mit seinen Systemen so tiefe Temperaturen erreichen, und auch bei der Energieeffizienz sind die Maschinen aus Offenburg ganz vorn dabei. 70 % des Portfolios wurden 2020 durch neue oder verbesserte Produkte ersetzt. Ein Beispiel: Die neuen „Unimotive“-Heiz- und Kühlsysteme ermöglichen Temperiervorgänge direkt mit Wasser-Glykol-Gemischen bis –50 °C. Die Produktreihe wurde speziell für die Automobilbranche entwickelt. Die Fahrzeughersteller machen damit temperaturabhängige Stresstests, die zeigen sollen, ob die Fahrzeugtechnik in der Wüste genauso zuverlässig funktioniert wie in der Arktis.

Blick in andere Branchen

Viele Ideen kommen aus den Entwicklungsabteilungen des Hauses. Das R&D-Team arbeitet dabei eng mit Universitäten zusammen oder wirft auch mal den Blick in ganz andere Branchen, beispielsweise zu den Smartphones: Der „Pilot ONE“-Regler, das Bedienelement der Anlagen, sieht aus wie ein Handy und lässt sich genauso intuitiv bedienen. Weil ihm der Umgang mit dem Smartphone vertraut ist, findet sich der Nutzer schnell im Menü zurecht. „Wir geben der Entwicklungsabteilung, ebenso wie anderen Ressorts im Haus, viele Möglichkeiten, selbst Entscheidungen zu treffen“, betont Huber. Diese innovationsfördernde Einstellung des Top-Managements reicht bis in die Montageabteilung. „Auch kleine Neuerungen können Qualität und Effektivität enorm verbessern“, erklärt der Geschäftsführer. Fehler dürfen gemacht werden. Die Toleranz der Geschäftsleitung macht es den Mitarbeitern also leicht, Ideen einzubringen.

Prozessoptimierung: Lean Production

Eine Entscheidung aus der obersten Führungsebene führte zu einer wichtigen Prozessoptimierung: die Umstellung auf Lean Production. Nicht zuletzt deshalb wurden rund 15 Mio. € in die Modernisierung und Erweiterung der Firmengebäude am Standort Offenburg investiert. Dank dieses neuen Ansatzes kann mit der gleichen Zahl an Mitarbeitern künftig 50 % mehr produziert werden – in gleicher oder sogar besserer Qualität. Das entspricht dem Credo von Daniel Huber: „Wir wollen nicht unbedingt die Größten sein, aber die Besten.“

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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