Unternehmens­portrait

Pacelum GmbH

Agrar

Lichttechnik

Größenklasse A

1 Teilnahme

Gemeinsam für mehr Tierwohl

Wie schafft es eine Firma mit gerade einmal neun Beschäftigten, die Tier- und Pflanzenzucht mit neuen Beleuchtungskonzepten zu revolutionieren? Indem sie die Beleuchtung an die Bedürfnisse der Organismen anpasst. Das schafft sie allerdings nicht allein, denn dafür ist die Aufgabe zu gewaltig. Die Pacelum GmbH, die in der Bewertungskategorie „Open Innovation“ Bestnoten erzielt, setzt deshalb auf eine Vielzahl von Kooperationspartnern, etwa Hochschulen, Lampenhersteller, Stallausstatter, Zoos, Fraunhofer-Institute und Supermarktketten.

Gemeinsam, so die Erfahrung von Geschäftsführer Volker Neu, lassen sich auch Mammutaufgaben bewältigen. Wobei – ein Beleuchtungskonzept für ein Mammut hat das Unternehmen bislang noch nicht erstellt. Dafür aber für Ameisenbären und für andere Zootiere. Das Kerngeschäft der Pacelum GmbH ist jedoch bisher ein anderes: die Verbesserung der Lebensbedingungen von Hühnern, Truthähnen, Puten, Kühen und Schweinen durch eine Beleuchtung, die auf die natürliche Sensorik der Tiere abgestimmt ist. Denn die Farbwahrnehmung und das Lichtempfinden von Tieren und Pflanzen sind ganz anders als die des Menschen. Es müssen hier vor allem UV- und Infrarotstrahlen berücksichtigt werden, die für das menschliche Auge keine Rolle spielen.

Hand in Hand mit Partnern

Das Ziel, die Lebensbedigungungen für die Tiere zu verbessern, kann nur durch eine enge Zusammenarbeit mit Partnern erreicht werden. So liefert das Mutterunternehmen TRILUX, einer der größten Leuchtenhersteller Europas, die maßgeschneiderte LED-Beleuchtung. Die Hochschule Osnabrück steuert Hintergrundwissen dazu bei, wie die idealen Lichtverhältnisse aussehen könnten, und das hauseigene Expertenteam entwickelt Ideen zur Anpassung und automatischen Steuerung des Lichts. Das zentrale Anliegen ist die artgerechte Haltung der Tiere, vor allem die Stressreduktion, und die Steigerung des Tierwohls – weshalb auch gemeinsam mit Landwirtschaftskammern und landwirtschaftlichen Lehranstalten geforscht wird.

Gemüse und Fische aus dem Bergwerk

Derzeit liegt der Forschungs- und Produktionsschwerpunkt des Unternehmens auf einem tiergerechten Lichtsystem für Nutztiere. Doch man hat noch weitere Ideen in petto, etwa Beleuchtungskonzepte für den Bereich „Underground Growing“. Hierbei wird in Stollen und ehemaligen Bergwerken mit der passenden Beleuchtung Gemüse angebaut, oft in Kombination mit Fischzucht. „Das gesamte Ruhrgebiet ließe sich aus den aufgelassenen Bergwerken versorgen“, sagt Volker Neu. An einem passenden Lichtkonzept für diese Anbauform tüftelt Pacelum gemeinsam mit Kooperationspartnern.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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