Unternehmens­portrait

Osann GmbH

Konsumgüter

Familie

Größenklasse A

1 Teilnahme

Sicher und nachhaltig Familien bewegen

Einen Meilenstein der Osann GmbH kennt fast jede Familie in Deutschland: den „Maxi-Cosi“ – auch Ur-Babyschale genannt, weil sie die erste ihrer Art war. Stephan Osann gründete das Unternehmen im Jahr 1984 und war mitverantwortlich für die damalige Markteinführung dieses Produkts. Er entwickelte darüber hinaus viele weitere Kinderautositze und Kinderwagen. Patrick Osann leitet den Familienbetrieb am Bodensee mittlerweile in der dritten Generation. Seine 30-köpfige Mannschaft hat noch viele Ideen für weitere Innovationserfolge in petto.

Sicherheit und Nachhaltigkeit sind zwei Aspekte, die dem Geschäftsführer besonders wichtig sind. „Wir haben viele Ideen in der Schublade, aber sie müssen auch den Zeitgeist treffen“, sagt Patrick Osann. So hat sein Unternehmen bereits Ende der 1980er-Jahre einen drehbaren Kinderautositz entwickelt – den damals aber keiner haben wollte. Heute ist der drehbare Sitz eine aktuelle „Neuheit“, die am Markt ankommt. Das System erleichtert den Einstieg und die Sicherung des Kindes im Sitz. Bis der Nachwuchs höchstens 18 Kilogramm wiegt, kann und sollte er am besten gegen die Fahrtrichtung im Auto mitfahren.

Kindersitz aus Kork und Holz

Ein besonders nachhaltiges Produkt ist noch in der Entwicklung: Statt Kunststoff zu verwenden, will man einen Kindersitz aus nachwachsendem und recycelbarem Kork und Holz auf den Markt bringen. Ob das genauso gut gelingt wie bei den anderen Innovationen, wird sich zeigen. 2020 ist die Zahl der Patente bereits auf 14 angewachsen. „Wir versuchen, agil und wachsam zu sein, Trends zu erkennen und dafür passende Produkte zu entwickeln“, betont Patrick Osann. Er sieht sich im Innovationsprozess vor allem als Moderator. Einmal im Monat trifft er sich mit seinen fünf Teamleitern, um Zukunftsthemen vorausschauend zu besprechen.

Neue Stelle für Digitalisierung

Ein Ergebnis dieser Sitzungen war beispielsweise der klimatisierte Kindersitz, der im Sommer belüftet und im Winter beheizt wird. Dadurch werden lange Autofahrten komfortabler für die ganze Familie. Um herauszufinden, was die Kunden sich wünschen, will Osann künftig für Kundenanalysen künstliche Intelligenz einsetzen. Für den Weg in die Digitalisierung schuf man die Stelle eines „Chief Digital Officers“. Für ihn sind Arbeitsplätze im Homeoffice erst der Anfang: Neue Produkte werden während der Pandemie aus einem eigenen Studio vorgestellt. Zudem hat man eine E-Commerce-Abteilung ins Leben gerufen, um die digitalen Vertriebskanäle zu stärken. „Außerdem ist es strategisch sinnvoll, unsere Arbeitgebermarke zu verbessern“, sagt Patrick Osann. Damit ist der Erfolg seines Unternehmens wohl so sicher wie die Produkte selbst.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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