Unternehmens­portrait

Oetjen GmbH & Co. KG Abbruchunternehmen

Baugewerbe/Handwerk

Recycling/Entsorgung

Größenklasse A

1 Teilnahme

Aufbruch im Abbruch

Wenn ein Gebäude abgerissen werden muss, sind Fachkräfte nötig, die sich dieser Aufgabe annehmen. Seit 1980 beschäftigt sich die Oetjen GmbH & Co. KG mit Abbrucharbeiten aller Art. Hier sind viele Ideen dazu entstanden, wie Schadstoffe saniert und Abfälle entsorgt werden können. Der Innovationsprozess wird ganz wesentlich von den Mitarbeitern getragen. Daher ist das familiengeführte Unternehmen mit Sitz im niedersächsischen Weyhe mittlerweile im gesamten Bundesgebiet ein gefragter Experte.

Mit dem Abbruch allein ist es nicht getan. Die Oetjen GmbH & Co. KG hat sich daher zusätzlich auf die Revitalisierung von Gelände spezialisiert: Nach dem Abbruch besorgt sie die Erdarbeiten und findet Wege, damit die Rohstoffe noch vor Ort aufgearbeitet und wiederverwendet werden können. Am Ende erhält der Auftraggeber eine baureife Fläche ohne Schadstoffe. Ein großes Problem bei Abbrucharbeiten ist etwa der Asbest, der in der Vergangenheit vielerorts verbaut wurde. Bei Oetjen werden Roboter für diese Arbeiten eingesetzt. Das geht schneller, vor allem aber entstehen so keine gesundheitlichen Risiken für die Arbeiter. Sie bedienen die Roboter aus sicherer Entfernung zum giftigen Asbest.

Störstoffe entfernen

Eine weitere Innovation ist der Einsatz einer neuartigen Brechanlage: Sie sortiert auf Laufbändern automatisch die Störstoffe aus dem Bauschutt, sodass am Ende ein reines Produkt entsteht – zum Beispiel Beton, der für den Straßenbau wiederverwertet werden kann. „Leider müssen wir die Kommunen und Gemeinden oft noch davon überzeugen, dass unser Beton genauso gut für den Straßenbau geeignet ist wie ein anderer Rohstoff, der erst beschafft werden muss“, sagt der Geschäftsführer Olaf Oetjen.

Sicherer und wirtschaftlicher

Den Anstoß für solche und weitere Innovationen gab vor einigen Jahren ein Sicherheitssiegel, das von der Berufsgenossenschaft vergeben wurde. „Wir waren hier nicht besonders gut aufgestellt, haben aber seitdem viele Ideen dazu entwickelt, wie der Abbruch sicherer und auch wirtschaftlicher vollzogen werden kann“, berichtet der Geschäftsführer. Die Ideen kamen und kommen vor allem von den Maschinisten und Entkernern im Unternehmen. Eine Gruppe mit Mitgliedern aus der Bauleitung, dem Controlling und der Geschäftsführung sammelt die Vorschläge und diskutiert darüber. Auch bei der Realisierung werden die Mitarbeiter einbezogen, damit sie mitentscheiden können. Denn sie sind schließlich diejenigen, die am engsten in die Abbrucharbeiten eingebunden sind und daher Probleme als Erste erkennen.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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