Unternehmens­portrait

NSB Niederelbe Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG

Schifffahrt/Schiffsbau

Größenklasse B

1 Teilnahme

Enge Zusammenarbeit mit Start-ups

Es reicht nicht, eine Schiffsflotte zu besitzen – die Schiffe müssen auch regelmäßig gewartet werden. Zudem muss die Besatzung in festen zeitlichen Abständen ausgewechselt werden. Um diese Dienstleistungen kümmert sich die NSB Niederelbe Schiffahrtsgesellschaft mbH & Co. KG in Buxtehude. Zu ihren Kunden gehören Reedereien mit Containerschiffen und Tankern sowie internationale Investoren im Schiffsmarkt. In Zusammenarbeit mit vielen externen Akteuren verbessert sie ständig ihre Prozesse und Kundenangebote.

Jedes Jahr arbeiten sechs bis acht Studierende der Universität Hamburg bei NSB. „Anfangs wurde der Vorteil dieser studentischen Arbeit noch nicht von allen im Unternehmen erkannt“, berichtet der Geschäftsführer Tim Ponath. „Nach mehr als zehn Jahren Erfahrung wissen wir den Wert der Kooperation zu schätzen und setzen die Studenten gezielt dazu ein, sich mit Weiterentwicklungen zu befassen.“ Einige der Absolventen der Universität arbeiten inzwischen fest bei dem Unternehmen in Buxtehude. Von den Talenten haben sich mittlerweile auch manche zu Führungskräften weiterentwickelt.

Kontakte knüpfen

Andere wichtige Innovationspartner sind Start-ups mit ihren innovativen Ideen. Seit 2019 ist NSB Fördermitglied des Digital Hub Logistics Hamburg (DHLH) in Hamburg, der jungen aufstrebenden Unternehmen Räumlichkeiten und Infrastruktur anbietet. Auch Fördermitglieder können dort Arbeitsplätze anmieten. Mehrere Mitarbeiter der NSB nutzen den Platz im Digital Hub als mobilen Arbeitsort. Dort haben sie wertvolle Kontakte zu einigen Start-ups geknüpft. Mit einer Software wurde zum Beispiel der Rechnungsworkflow verbessert. Ein anderes Start-up hat ein Programm entwickelt, das für das Monitoring von gefährlichen Stoffen in Ersatzteilen eingesetzt wird.

Megatrends für sich nutzen

Am sogenannten Kreativen Freitag diskutiert das Team regelmäßig über Verbesserungsmöglichkeiten. Der Bedarf, aus Megatrends Impulse für das Management abzuleiten, wurde hier erkannt. So lassen sich frühzeitig Weichen stellen. Im Rahmen des Kompetenzmanagements wurde eigens hierfür eine Vollzeitstelle geschaffen. Ein langjähriger Kollege gab dafür seine Abteilungsleiterrolle ab, um diese wichtige neue Position ausfüllen zu können. „Wir bieten jedem Mitarbeiter kreative Freiräume und die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln“, betont Tim Ponath. Aus eigenem Antrieb hat sich beispielsweise ein Kollege zum Scrum-Master fortgebildet. Mit dieser neuen Kompetenz konnte die Entwicklung einer App agiler und schneller gestaltet werden. Diese Offenheit für Neues kommt nicht nur dem Unternehmen, sondern immer auch den Kunden zugute.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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