Unternehmens­portrait

MCD Elektronik GmbH

2024

Mess-/Prüftechnik

Autozulieferer/Fahrzeugbau Elektronik/Elektrotechnik

Größenklasse B

7 Auszeichnungen

v. l. n. r.: Labib Feidy (Business Development Manager), Yannick Rauscher (Electrical Engineering), Sebastian Lakotta (Hardware Engineering), Reinhold Szegedi (Hardware/Software Application)

Scheinbar Unmögliches möglich machen

MCD Elektronik liefert weltweit komplexe Test- und Automa- tisierungstechnik. Kunden aus der Automobil-, Luftfahrt-, Medizin-, Energie- und Haushaltstechnik lassen ihre Testsysteme von dem Mittelständler entwickeln und fertigen.

1983 traten vier junge Männer aus Baden-Württemberg an, die Welt zu verändern: Eine Eichleitung zur Steuerung des Hochfrequenzpegels von Sende- und Prüfanlagen wollten sie bauen — präziser als alles, was der Weltmarkt seinerzeit bot. Es war keineswegs ein größenwahnsinniger Plan, denn er funktionierte. Heute liefert die MCD Elektronik GmbH mit Sitz in Birkenfeld komplexe Mess- und Automatisierungstechnik in 55 Länder. Auch ihr prima Innovationsklima und mutige Prozessinnovationen machen die Firma erfolgreich.

Er sei, sagt der Business-Development-Manager Labib Feidy, durch seine Ausbildung in den USA etwas amerikanisch geprägt. Er mag die „Think Big“-Mentalität. Als er 2022 die „Wall of Heroes“ etablierte, hatte das nichts mit simplen Mitarbeiter-des-Monats-Bildchen zu tun. Im Gegenteil: Beschäftigte, die sich besonders engagieren, werden als „Innovation Hero“ oder „Performance Hero“ gefeiert — mit Gratifikation, Zertifikat, PR-Mitteilung sowie prominent platzierten Plakaten. „Das sehen alle Kollegen, das sehen Kunden“, erzählt Feidy, „die Leute freuen sich und sind total stolz.“

Hochmotivierendes Innovationsklima

Wer die Gen Z gewinnen will, muss etwas bieten. Das tut die MCD: 16 Weiterbildungstage pro Jahr, Freiräume während der Arbeitszeit, um eigene Ideen zu verfolgen, schnelles Feedback. Mitarbeiter können Standorte in Ungarn und China besuchen und an „Creativity Days“ der Führungsebene ihre Verbesserungen präsentieren, an „Tec Days“ finden zudem Kooperationen mit Universitäten statt. Die neueste Innovation heißt „Chronos“: ein Tool, das Arbeitszeiten außerhalb des Firmengeländes erfasst und einen hohen Mehrwert für Homeoffice-Worker schafft. „Zwei Werkstudenten haben es entwickelt, als Reaktion auf das neue Arbeitszeiterfassungsgesetz“, sagt Feidy. „Wir haben ihnen freie Hand gelassen und konnten die Software am Ende perfekt ins ERP-System integrieren. Die Daten werden automatisiert in unser Zeiterfassungssystem eingebunden.“

Vertrauen ist wichtig

Seit Kurzem gibt es den Sechs-Stunden-Tag für alle — bei vollem Gehalt. Wer sein Pensum geschafft hat, geht. Oder hilft anderen. „Es ist ein Geben und Nehmen und führt dazu, dass quasi alle Fische im Teich in dieselbe Richtung schwimmen“, erklärt Labib Feidy. „Die Leute fühlen sich frei und zugleich als Teil von etwas.“ Und sie arbeiten konzentrierter, schaffen in sechs Stunden so viel wie vorher in acht. „Das hat mich überrascht“, gibt Feidy zu. „Anfangs war ich skeptisch, aber wir müssen Neues wagen, wenn wir auch künftig erfolgreich sein wollen.“ Dank des Sechs-Stunden-Modells wird jetzt zudem in zwei Schichten produziert — mit dem Team sind zugleich auch die Prozesse effizienter geworden. Chapeau!

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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