Unternehmens­portrait

Mayer & Cie. GmbH & Co. KG

Anlagen-/Maschinenbau

Mode/Textilien

Größenklasse C

3 Teilnahmen

Maschinen perfekt verknüpft

Alle Daten über Produktion, Vertrieb und Aftersales auf einer globalen Plattform, weltweit abrufbar: Das haben sich die Gründer der Mayer & Cie GmbH & Co. KG nicht träumen lassen. Das Unternehmen mit Sitz im schwäbischen Albstadt stellt seit 1905 Rundstrick- und Flechtmaschinen für die globale Textilindustrie her. Heute verknüpft ein Dreiergespann aus digitalen Vordenkern mithilfe von Trendscouting und innovativen Prozessen traditionellen Maschinenbau made in Germany mit moderner, globaler Technologie.

Sebastian Mayer, Mitglied der Geschäftsleitung, arbeitet mit mehr als 50 von 400 Mitarbeitern daran, das Unternehmen zukunftsfähig zu machen: In intensivem Austausch mit Vertrieb, Handelspartnern, dem Kundenstamm und befreundeten Firmen wird Wissen gebündelt und mit moderner Technologie in digitalen Systemen abgebildet. „Unser Management verfolgt die Branchentrends und trägt als ‚Business Angel‘ frische Impulse ins Unternehmen“, erklärt Sebastian Mayer. Diese Symbiose zwischen dem Prozesswissen der Beschäftigten und externer Expertise ist die Basis für den Erfolg der Mission Digitalisierung.

Big Data auf einer Plattform

In der internen Kommunikation und im Kontakt mit dem Kunden wird künftig die zentrale IoT-Plattform „knitlink“ eine große Rolle spielen. Hier fließen die digitalen Prozesse zusammen: Die Daten der Maschinen, die global im Einsatz sind, sollen dort erfasst und ausgewertet werden, wobei der jeweilige Kunde nur die Daten seiner Maschine sieht. Der Ersatzteilverkauf funktioniert dann automatisiert über den Webshop. Und der Support ist darüber rund um die Uhr erreichbar. Ob in der Zentrale in Albstadt oder in den Werken in Tschechien und China, ob in der Produktion, im Vertrieb oder im Aftersales – jeder hat so transparenten Zugang zu homogenen Daten, die automatisiert und sicher in die Cloud fließen.

Auf dem Weg zum digitalen Zwilling

Das Unternehmen, auch in vierter Generation immer noch inhabergeführt, hat damit ein „digital backbone“ geschaffen, wie Mayer es nennt. Dass dieses Rückgrat heute so stark ist, ist nicht selbstverständlich: „Die Logik unserer Datenbasis hat sich über mehr als 100 Jahre entwickelt“, erzählt Mayer. Das Datenknäuel von einst zu entwirren sei ein hartes Stück Arbeit gewesen. Erst einmal strukturiert, entspinnen sich daraus immer neue innovative Ideen. Ein Beispiel dafür: Künftig soll auf „knitlink“ ein 3-D-Modell jeder Maschine verfügbar sein, quasi ein digitaler Zwilling. Ist etwas kaputt, reicht ein Klick auf das passende Teil, und schon wird es bestellt und weltweit geliefert. So geht die starke Verknüpfung aus Maschinenbau und Digitalisierung.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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