Unternehmens­portrait

LINCK Holzverarbeitungstechnik GmbH

Anlagen-/Maschinenbau

Holzindustrie/-verarbeitung

Größenklasse C

2 Teilnahmen

Große Präsenz in einem kleinen Markt

Holz ist nicht homogen. Und weil auch kein Stamm dem anderen gleicht, muss eine Sägewerksanlage an die Holzqualität, die räumlichen Gegebenheiten und an das gewünschte Produkt angepasst werden. Deshalb ist jede Maschine der LINCK Holzverarbeitungstechnik GmbH in Oberkirch ein individuelles Meisterstück. Zu den Stärken des Sondermaschinenbauers zählt seine Fähigkeit, zusammen mit Kunden und wechselnden Kooperationspartnern individuelle Gesamtlösungen zu entwickeln.

Große Sägewerke müssen schnell und effizient arbeiten. Die digital gesteuerten Hochleistungsanlagen von LINCK erreichen eine Vorschubgeschwindigkeit von bis zu 200 Meter pro Minute und leiten Stammholz in rascher Folge und hoher Präzision zur Säge. Mittels Profiliertechnik wird der Stamm so bearbeitet und geschnitten, dass möglichst wenig Ausschuss entsteht und die Bretter die Maschine im gewünschten Maß verlassen. Dieses Verfahren nennt sich Profiliertechnik. „Wir schneidern die Anlagen auf die Kunden zu“, sagt der Geschäftsführer Michael Baumann. LINCK verfügt zudem über eine hohe Fertigungstiefe und damit über eine große Flexibilität.

Austausch von Wissen und Ideen

Ein Erfolgsfaktor des inhabergeführten Mittelständlers mit 320 Beschäftigten ist seine Außenorientierung, die sich in einem intensiven Kundenkontakt und diversen Kooperationen zeigt. „Unser Innovationsprozess ist ausschließlich kundengetrieben“, erläutert Baumann. Der Vertrieb agiert von Beginn an als Berater und Partner der Kunden. Mit einer Tochterfirma hat man eine gemeinsame digitale Abteilung gegründet, und in Zusammenarbeit mit der Microtec GmbH in Brixen ist die „LINCK-Log Motion Control“ entstanden. Das Ergebnis: Beim Eindrehvorgang eines Rundholzes in die Anlage ermittelt ein Programm die Abweichung von der idealen Position und regelt bei Bedarf die Eindrehkurve nach. Dadurch wird eine Steigerung der Wertschöpfung erreicht.

Innovationstreiber Top-Management

Die Geschäftsleitung versteht sich als Innovationstreiber und organisiert regelmäßig Workshops, in denen neue Ideen für die Weiterentwicklung der Produktpalette, für technische Neuerungen oder die Erstellung von Prototypen auf den Weg gebracht werden. „Das Ziel ist es auch, unsere Kompetenzträger zu halten und junge Menschen für gewerbliche Berufe zu begeistern“, sagt Baumann. Deshalb geht man auch ungewöhnliche Wege: In der Lehrwerkstatt stehen neben den modernsten Maschinen auch ein 3-D-Drucker und Kleinroboter. So werden schon früh die Grundlagen für innovative Ansätze gelegt, damit die Schwarzwälder auch weiterhin Weltmarktführer in einem kleinen Markt bleiben.

Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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