Unternehmens­portrait

Leonhardt e. K.

Metallherstellung/-verarbeitung

Formen-/Werkzeugbau

Größenklasse A

7 Teilnahmen

Meister der Präzision

Wer schon einmal mit dem Airbus A380 geflogen ist, könnte unwissentlich einem Produkt von Leonhardt e. K. begegnet sein. Die dort in den Toiletten angebrachten gravierten Rauchverbot-Hinweisschilder stammen nämlich aus den Werkstätten des Unternehmens in Hochdorf. Der Mittelständler versteht sich als Partner der Automobil-, der Kosmetik- und der Verpackungsindustrie sowie der Medizintechnik. Die Geschäftsführung bietet den Mitarbeitern große Freiräume für die Entwicklung neuer Ideen – mit viel Verantwortung für den Einzelnen.

Das Unternehmen fertigt unter anderem komplexe Werkzeuge für die Bearbeitung von Kunststoffen, Metallen und Keramiken sowie Präzisionsbauteile. Außerdem bietet es eine Vielzahl von Bearbeitungstechniken für das Glanzfräsen und die Mikrobearbeitung. Vor 62 Jahren gründete Günter Leonhardt, der Vater des heutigen Geschäftsführers, seine Firma auf gerade mal 12 Quadratmetern zunächst als Einmannbetrieb. Heute verfügt man über 1.700 Quadratmeter Betriebsfläche und zählt 25 Mitarbeiter. „Eine Idee ist nichts, wenn man nichts mit ihr unternimmt“ – dieser Leitsatz gilt auch heute noch bei Leonhardt e. K.

Der Faktor Mensch ist entscheidend

Die Herausforderungen der Zukunft sieht Geschäftsführer Dr. h. c. Wolfgang Leonhardt nicht nur in der Technik. „Der Faktor Mensch ist entscheidend. Bei uns sind die Mitarbeiter mehr als das kleine Rädchen im großen Getriebe“, betont er. Die Geschäftsleitung investiert 42 % ihrer Arbeitszeit für Innovationen und bietet den Mitarbeitern ebenfalls viel Freiraum für das Ideenmanagement – und dabei kommt es auf jeden Einzelnen an. Der Prozess, gemeinsam mit dem Kunden eine Aufgabenstellung zu definieren, bis am Ende eine fertige Lösung vorliegt, liegt nur in wenigen Händen. Um noch lösungsorientierter arbeiten zu können, hat die Firma jüngst in ein Spritzgieß-Technikum investiert. Hier können die Mitarbeiter neue Ideen kunden- und praxisorientiert erproben.

Filigrane Spezialteile für die Medizintechnik

Das Unternehmen hält zehn nationale und internationale Patente. Die jüngste Herausforderung meisterte das Team im Feld der Medizintechnik. Konkret geht es dabei um die Entwicklung und Fertigung von Kollimatoren, die in bildgebenden medizinischen Diagnostikanlagen wie Computertomografen verwendet werden. Sie lassen die Gammastrahlung der Geräte nur aus bestimmten Richtungen kommend zum Messgerät vordringen. Leonhardt e. K. hat ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Kollimatorbauteile aus Wolfram mit sehr geringen Wanddicken spritzen lassen und hat sich diese Technologie patentieren lassen. Damit ist das schwäbische Unternehmen derzeit der einzige Anbieter, der Wolfram auf diese Art verarbeiten kann.

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Anna Riedl-Strasser

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