Unternehmensportrait

Leonhardt e. K.

Metallherstellung/-verarbeitung

Formen-/Werkzeugbau

Größenklasse A

6 Teilnahmen

Geht nicht gibt es hier nicht

Hervorragend ausgebildete Mitarbeiter treiben Unternehmen von Erfolg zu Erfolg. Bei der Leonhardt e. K. im baden-württembergischen Hochdorf verfügt sogar mehr als die Hälfte der Beschäftigten mindestens über einen Meister- oder Technikerabschluss. Dass ein kognitiv hohes Niveau überproportional Innovationen begünstigt, haben einige Studien belegt. Ein Praxisbeispiel dafür findet man bei diesem Werkzeug- und Formenbauer: Drei Viertel seiner Belegschaft reichen jährlich Verbesserungsvorschläge ein.

Mitunter ist darunter auch eine radikale Innovation. So ist es dieser schwäbischen Firma, die vor 60 Jahren als Graveurbetrieb gestartet ist, etwa gelungen, ihre Spritzgusstechnik mit dem Werkstoff Wolfram zu revolutionieren. Nur vier Monate lagen zwischen der Patentanmeldung und dem erteilten Patentschutz. Wolfram ist ein ausgesprochen fester Werkstoff, der bei sehr hohen Temperaturen verarbeitet wird. Damit eignet es sich optimal für Mikrobauteile. Die Voraussetzung dafür ist, dass das Metall möglichst wenige Verunreinigungen enthält. Leonhardt ist es gelungen, das Spritzgießen von filigranen Bauteilen mit Wandstärken von 0,12 Millimetern aus einem Metallpulver mit bis zu 95 % Wolframanteil technologisch zu beherrschen.

Internationale Beachtung

Auch mit anderen technologischen und werkstofflichen Weiterentwicklungen hat dieser Mittelständler international große Beachtung gefunden, zuletzt mit erodierbarer Keramik, gefrästen Spiegelglanzoberflächen und hochpräzisen filigranen Strukturen mit Toleranzen von nur zwei Mikrometern. Gearbeitet wird stets mit modernster Ausstattung, damit die Wünsche der Auftraggeber, die schwerpunktmäßig aus der Automobilindustrie, der Medizintechnik und der Kosmetikindustrie kommen, bestmöglich erfüllt werden können.

Heterogene Teams und Perspektivenwechsel

Der Inhaber und Geschäftsführer Wolfgang Leonhardt setzt jedoch nicht nur auf modernste Technik, sondern vor allem auch auf ein gutes Innovationsklima: Die Hierarchien sind flach, jeder kann sich mit Ideen einbringen, und die Mitarbeiter können und sollen sich regelmäßig weiterbilden. Arbeitsgruppen bildet man ganz bewusst aus erfahrenen und neuen Mitarbeitern, damit langjähriges Know-how auf den unverstellten Blick trifft. Genauso wichtig ist es Leonhardt, dass seine Mitarbeiter für eine begrenzte Zeit ihre Tätigkeiten tauschen – das fördert den Perspektivenwechsel und das interdisziplinäre Denken. Generell hat der Chef die Devise ausgegeben: Geht nicht gibt es nicht! Und das hat seine überdurchschnittlich gut ausgebildete Mannschaft längst verinnerlicht.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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