Unternehmens­portrait

Kettenbach GmbH & Co. KG

Medizintechnik

Dental

Größenklasse B

3 Teilnahmen

Daniel Düsentrieb der Medizintechnik

Seit mehr als 75 Jahren entwickelt, fertigt und vermarktet die im mittelhessischen Eschenburg ansässige Kettenbach GmbH & Co. KG qualitativ herausragende Medizinmaterialien und -produkte made in Germany. Mit ihren wegweisenden Erzeugnissen aus den Geschäftsfeldern „Dental“ und „Medical“ hat sie sich jeweils als weltweiter Marktführer etabliert. Um diese Stellung zu festigen und weiter auszubauen, lassen sich das Top-Management und die Beschäftigten dieses 1944 gegründeten Familienunternehmens einiges einfallen.

Einen frühen wichtigen Meilenstein erreichte diese Firma, als sie 1955 das weltweit erste Abformsilikon einführte. Heute stellt sie Zahnärzten und Dentallaboren eine Vielzahl chemisch basierter Werkstoffe für das Abformen und Ersetzen fehlender Gebissteile zur Verfügung. Aus ihrem seit 2020 autarken Medical-Segment stammen spezielle Schwammstoffe zur Wundversorgung bei mikrochirurgischen Behandlungen sowie als Trägermaterial bei Allergietests. Damit ist das Unternehmen zum unverzichtbaren Zulieferer für Industriekunden geworden. Der Geschäftsführer Jens Kuhn verweist stolz auf die Erfolge in Sachen Forschung und Entwicklung bei Kettenbach. Er erklärt: „Seit 2016 haben wir in einem kontinuierlichen, sehr gut organisierten Prozess 13 nationale und 17 internationale Patente hervorgebracht. In der Branche gibt es kein Unternehmen unserer Größenordnung, das mehr Patente hält.“

Automatisierung und Zukauf

Für Innovationen nehmen diese Hessen viel Geld in die Hand: Allein 2018 waren es rund 4,3 Mio. €. Zum Teil floss das Geld in das Automatisieren von Fertigungsprozessen, denn bei Kettenbach hält man trotz internationaler Ausrichtung dezidiert am hiesigen Produktionsstandort fest. Zudem übernahm man in jenem Jahr eine Firma, die eine neuartige Kieferschiene erfunden und zur Marktreife geführt hatte. Sie wird von Zahnärzten gegen gefährliche Atemaussetzer im Schlaf empfohlen. Diese Schiene wird inzwischen erfolgreich in den USA vertrieben, der Verkaufsstart in Europa steht bevor.

Innovation geht alle an

Auf der Basis eines formalisierten Innovationsprozesses belohnt das Top-Management die Mitarbeiter für Impulse aus der F&E, die Patentpotenzial haben. Und unabhängig davon bewerten die Führungskräfte aller Abteilungen im Rahmen des betrieblichen Vorschlagswesens diejenigen Verbesserungsvorschläge aus der Belegschaft, die einen wirtschaftlichen oder organisatorischen Nutzen versprechen. Jens Kuhn betont: „Innovative Leistungen jeglicher Art wahrzunehmen und zu würdigen ist ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmenskultur.“

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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