Unternehmens­portrait

KERN Microtechnik GmbH

Anlagen-/Maschinenbau

Metallherstellung/-verarbeitung

Größenklasse C

2 Teilnahmen

Haare spalten können sie auch

Ein Loch durch ein Haar bohren – unmöglich, oder? Mitnichten, wie die KERN Microtechnik GmbH Anfang des Jahrtausends im Praxisversuch vorführte. Der Spezialist für den Bau von Präzisionstechnik veranschaulichte damit eindrucksvoll, zu welchen Leistungen seine Bohr- und Fräsmaschinen in der Welt des mikroskopisch Kleinen fähig sind. Seit Jahren glänzt er mit Innovationserfolgen, die profundem Know-how und einer anwendernahen Außenorientierung zu verdanken sind.

Die wohl herausragendste unter den nicht wenigen Neuheiten, die das im oberbayerischen Eschenlohe angesiedelte Unternehmen in jüngster Zeit auf den Markt gebracht hat, ist die 2019 vorgestellte „KERN Micro HD“, eine HSC-Maschine. „Durch ein nie dagewesenes hydrostatisches Antriebssystem kann sie Oberflächen mit einer Genauigkeit bearbeiten, die im einstelligen Nanometerbereich liegt“, erklärt der Geschäftsführer Simon Eickholt.

Die Speerspitze

Vom Himmel fallen solche staunenswerten Produkte freilich nicht. Dass KERN mit 220 Beschäftigten heute trotz der meist viel größeren Konkurrenz die Speerspitze auf dem Gebiet der Präzisionstechnik bildet, wie Eickholt sagt, sei dem Willen zu verdanken, kontinuierlich technische Entwicklungen voranzutreiben. Dazu investiert man kräftig in die Forschung und hat etwa in der Entwicklung ein Team etabliert, das mittel- und langfristigen Innovationsgelegenheiten nachspürt. Dem Top-Management kommt dabei eine Moderatorenrolle zu, die darin besteht, wissenschaftlichen Erkenntnisgewinn und Marktchancen abzuwägen. Das gelingt der Hightechschmiede ziemlich gut, wie die Bücher belegen: Mit den Neuprodukten, die sie in den vergangenen drei Jahren auf den Markt gebracht hat, wurden vier Fünftel des Gewinns erzielt.

Kontaktpflege ist essenziell

Ein wichtiges Element der Innovationsstrategie ist die Pflege enger Kundenbeziehungen. Frühzeitig suchen die Geschäftsführer deshalb den persönlichen Kontakt, um auszuloten, wie Abnehmerwünsche optimal zu erfüllen sind. Begünstigt durch den überschaubaren Jahres-Output von rund 70 Geräten, macht der Vertrieb das Kundenpersonal meist direkt vor Ort mit dem komplexen Einsatz vertraut. Später haben die Nutzer dauerhaft kostenfreien Zugang zum Know-how der internen Anwendungstechnik. „Hat der Kunde Erfolg, haben auch wir ihn“, sagt der Geschäftsführer Sebastian Guggenmos, und das ist keine Floskel: Zahlt sich der Einsatz einer Maschine für den Nutzer aus, folgt oft die Bestellung einer zweiten oder dritten. Gut für die Mikrotechniker, wollen sie doch im Takt bleiben: alle drei Jahre eine Neuheit zum Staunen.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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