Unternehmens­portrait

Keller & Kalmbach GmbH

2020

Handel

Werkzeugbau

Größenklasse C

1 Teilnahme

Ein Riese im Klein-Klein-Geschäft

Schrauben, Muttern, Scheiben oder Stifte zählen auf den ersten Blick nicht unbedingt zu den bedeutendsten Komponenten einer Maschine oder Industrieanlage. Für Endprodukte sind diese sogenannten C-Teile jedoch unverzichtbar. Da ihr logistisches Handling schwer überschaubar ist, hat die Keller & Kalmbach GmbH optimale Systeme zur Beschaffung, Lagerung, Bereitstellung und Verteilung von C-Teilen entwickelt. Die Grundlagen für diesen hochmodernen Logistikservice sind das Zentrallager, eine moderne IT-Landschaft und die Mitarbeiter.

1878 wurde die Keller & Kalmbach GmbH in München als Großhandel für Schrauben und Schmiedebedarf gegründet. 140 Jahre später gehört sie zu den führenden Lieferanten für Verbindungs- und Befestigungstechnik in Europa mit mehr als 20.000 Kunden in mehr als 50 Ländern. Sie hat sich auf das C-TeileManagement für unterschiedliche Branchen spezialisiert und beliefert führende Automobilhersteller, die Bahnbranche, den Maschinen- und Anlagenbau sowie die verarbeitende Industrie. Eine ERP-Lösung deckt dabei alle wesentlichen Geschäftsprozesse ab. „Dafür konzipieren wir selbstregulierende Prozesse zur automatischen Bedarfserzeugung und Belieferung“, erläutert der Geschäftsführer Florian Seidl.

Partner und Vorreiter

Aus dem einfachen Schraubenexperten entwickelte sich ein Partner für die gesamte Lieferkette und ein Vorreiter im Supply-Chain-Management. Sein Ziel ist es, den Fluss von Waren und Informationen zu planen und optimal zu steuern – vom Lieferanten der Rohstoffe bis zum Endkunden. Bisher wird in den Kundenfabriken eine Bestellung durch das Scannen eines aufgeklebten Barcodes oder eines RFID-Tags am Transportbehälter ausgelöst. Dadurch erhält das ERP-System des Großhändlers das Signal, dass Nachschub benötigt wird. Auf der Basis der im ERP-System hinterlegten Stammdaten wird der Nachschub automatisch auf den Weg gebracht. In Zukunft soll der Anstoß für diese logistischen Prozesse noch mehr durch sich komplett selbst steuernde Systeme erfolgen, die fehlende Artikel eigenständig nachbestellen.

Hoher Digitalisierungsgrad

„Als Mittelständler sehen wir uns in der Pflicht, neue Entwicklungen voranzutreiben“, sagt Seidl. Bei den internen Abläufen hat man so einen Digitalisierungsgrad von 90 % erreicht, geplant ist zudem der Einsatz künstlicher Intelligenz. Schon heute erfolgt eine individuelle Palettierung mithilfe von Industrierobotern. Zudem hat Keller & Kalmbach am Dortmunder Fraunhofer-Institut ein Enterprise-Lab ins Leben gerufen. Dort werden weitere innovative Neuerungen zur Stärkung der eigenen Marktposition im Klein-Klein-Geschäft ausgetüftelt.

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Anna Riedl-Strasser

Projektberatung

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